Erst vor kurzem hatten wir eine Neupositionierung im italienischen Bankhaus Intesa Sanpaolo empfohlen. Die inzwischen vorgelegten Halbjahreszahlen untermauern diese Einschätzung. Denn die nach  Börsenwert größte Bank des Landes konnte mit ihren Zahlen die Erwartungen übertreffen und stellt nun auch einen klaren Gewinnzuwachs auf Jahresbasis gegenüber dem Vorjahr in Aussicht.

Konkret verbuchte Intesa Sanpaolo ein Plus von 17% auf 4,8 Mrd. EUR beim operativen Ergebnis. Die zugrunde liegenden Zahlen der einzelnen Geschäftsbereiche fielen dabei durchaus unterschiedlich aus. So  musste die Bank beim Zinsergebnis etwas nachlassen, während die Provisionserträge zunahmen. Ein deutliches Plus von  knapp 5% erreichte die Bank beim Versicherungsergebnis. Hier sei noch einmal an unsere Ausgangsüberlegung  erinnert, die eine neue Allfinanz-Strategie umfasst.

Unter dem Strich verdiente das Bankhaus 2,18 Mrd. EUR und damit gut ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Das harte Kernkapital wurde dabei um 0,4 Prozentpunkte auf 13,6% angehoben. Dabei  profitierte das Unternehmen letztlich auch insgesamt von einer weiteren Rückführung fauler Kredite. Der Anteil  dieser Non Performing Loans am gesamten Kreditvolumen liegt nur noch bei 9,3%. Intesa Sanpaolo will bis Ende 2021  den Anteil letztlich auf 6% senken.

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