[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ein Artikel in der FAZ vom vergangenen Freitag löste die Verkaufswelle unter den Tier1-Anleihen der HSH-Nordbank aus. Der Verkaufsprozess der ehemaligen Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein soll womöglich an den verbliebenen 10 Mrd. EUR an Schiffskrediten in den Büchern der Bank scheitern, denn die üblichen Kandidaten für eine Übernahme, die „US-Heuschrecken“ Apollo, Cerberus, Lone Star und J.C. Flowers, wollen etwas geschenkt. Damit die derzeitigen Eigentümer die Frist der EU-Wettbewerbshüter für den Verkauf der Bank bis Ende 2018 einhalten können, könnte man an einen Teilverkauf, also den Verkauf von werthaltigen Vermögenswerten im Sinne eines Asset Deals denken, was in der Presse unter „Kernbank“ geführt wird. Der verbleibende Rest würde dann analog zur Hypo Alpe Adria abgewickelt werden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Dass das natürlich Panik unter den Gläubigern auslöst, war klar. Es gibt aber noch einen – rein rechtlichen – Aspekt: Die Garantie, dass kein Institut des Haftungsverbunds der Sparkassen untergehen darf, würde durch die Abwicklung der HSH-Nordbank getestet. Anleihen in den Büchern der Sparkassen müssten dann mit Eigenkapital unterlegt werden. In der augenblicklichen Lage gibt es also eine Reihe divergierender Interessen, wovon die gewichtigste sein dürfte, den deutschen Sparkassenverbund nicht in
Schieflage geraten lassen zu wollen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“16638″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Sicher würde die von uns immer wieder vorgestellten 7,25%igen HSHN- Tier1-Anleihe im Abwicklungsfall wie alle anderen Nachrangpapiere ausfallen. Fragt sich nur, ob dies von den beiden Bundesländern angesichts der Auswirkungen nicht mit allen Mitteln vermieden werden wird. Vorerst halten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16639″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
