In USA hat nun die Wahlsaison begonnen. In Iowa stimmten die Bürger am 3. Februar darüber ab, welcher demokratische Kandidat im September gegen Amtsinhaber Donald Trump antreten soll. In New Hampshire  findet die nächste  Vorwahl am 11. Februar statt. In Ermangelung eines klaren Favoriten herrscht bei den US-Demokraten Nervosität. Für die  Investment-Branche stellt die Präsidentschaftswahl ebenfalls eine große Herausforderung dar. Viele professionelle Investoren  betrachten die Wahl als ein signifikantes Risiko für die Finanzmärkte,  denn das Land wird gespalten. Man darf natürlich den  immer noch nicht geklärten Handelskrieg, den Coronavirus und die schwächeren Konjunkturprognosen vergessen. So stellt  sich die Frage, welche Alternativen zu den sehr  volatilen Aktien gibt es noch?

Mit sicheren Anleihen lässt sich bekanntlich kein Geld mehr verdienen. Doch im Rentensegment gibt es noch die  Hochzinsanleihen. Im vergangenen Jahr konnten die Investoren mit US-amerikanischen  Hochzinsanleihen eine  durchschnittliche Rendite von 14,4% erzielen. Der S&P 500 Index stieg im gleichen Zeitraum um 31,5%.

Obwohl die Aktien kurzfristig eine deutliche Outperfomance einfahren konnten, können die US-Hochzinsanleihen im  langfristigen Vergleich durchaus mit Aktien Schritt halten. Die Anleihen können in volatilen Zeiten zwar auch deutlich im Kurs  zurückgehen, doch das Eigenkapital schwankt  deutlich mehr. Der Durchschnitt der langjährigen Ausfallquoten liegt bei 3,4%. Im  laufenden Jahr dürften  nach Einschätzung vieler Investoren die Ausfallquoten unter dem Durchschnitt liegen. 

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