[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd hatte Ende letzter Woche ihre endgültigen Geschäftszahlen für 2018 präsentiert. Diese fielen eher verhalten aus. So kletterte das EBIT nur um 8%. Doch da der Zahlenkranz weitestgehend bekannt war, ging der Markt relativ schnell darüber hinweg und konzentrierte sich eher auf den Ausblick. Und dieser hatte es in sich.[/vc_column_text][vc_column_text]Denn Hapag-Lloyd gab sich extrem optimistisch. Das zeigte sich schon an der Prognose, dass man das operative Ergebnis in  diesem Jahr unter günstigen Voraussetzungen auch verdoppeln könnte. Die Grundlage dafür böten zum einen die Entwicklungen der  Frachtraten, zum anderen die in diesem Jahr bereits abgeschlossenen Kontrakte. Denn in beiden Fällen konnte die Reederei zum  Jahresanfang höhere Preise sehen als im Vorjahreszeitraum.[/vc_column_text][vc_column_text]Hapag-Lloyd führt dies darauf zurück, dass sich Angebot und Nachfrage in der internationalen Reederei weiter annähern würden.  Insbesondere Kapazitäts-Ausweitungen würden relativ unterdurchschnittlich bleiben. Die Reederei rechnet in diesem Jahr für die Branche nur mit einem Zuwachs der Tonnage um 2,5%, im kommenden Jahr sollen es 3,2% werden. Das dürfte ermöglichen, dass die Frachtraten über das Jahr weiter zulegen könnten.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Trotz des positiven Umfeldes hat Hapag-Lloyd noch einige Hausaufgaben machen. Zum einen muss das Unternehmen daran arbeiten,  auch in schwierigen Marktlagen Geld zu verdienen. Insbesondere bei den Kapitalkosten sieht Hapag-Lloyd noch Aufholpotenzial. Hinzu  kommt, dass man sich weiter auf den Schuldenabbau fokussieren will.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“30669″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Per Ende 2018 betrug der Schuldenberg immer noch deutlich über 5 Mrd. EUR. Entsprechend konzentriert sich das Unternehmen auf die  Steigerung der Profitabilität, um sich Spielraum zu erarbeiten, den Schuldenberg zügiger abzubauen.[/vc_column_text][vc_column_text]Spannend dürfte es in diesem Jahr werden, wie sich die in den letzten Jahren gebildeten neuen Allianzen im Wettbewerb letztlich schlagen werden. Denn jetzt müssen sie echte Synergie-Effekte präsentieren. Da gehört Hapag-Lloyd ebenfalls dazu. Gelingt es dem Unternehmen, dürften Investoren sowohl bei Aktien als auch bei den Anleihen weiter auf der Käuferseite bleiben. Für die empfohlene 2022er Anleihe bleiben wir bei unserer Halten-Empfehlung.[/vc_column_text][vc_single_image image=“30673″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]