Bei der italienischen Großbank Intesa Sanpaolo könnte demnächst ein großer Befreiungsschlag anstehen. Denn wie berichtet wird, soll die Bank in Verhandlungen mit dem italienischen Immobilienmanagement-Unternehmen Prelios stehen. Dabei geht es um den möglichen Verkauf eines Portfolios fauler Kredite im Volumen von bis zu 10 Mrd. EUR. Von Intesa Sanpaolo ist dazu nur zu hören, dass man derzeit strategische Optionen prüfen würde und es auch tatsächlich exklusive Verhandlungen mit Prelios über ein mögliches gemeinsames Management der faulen Kredite gäbe.

Die bestehende Partnerschaft mit Intrum zur Abarbeitung fauler  Kredite soll davon nicht betroffen sein. Allerdings drängt für Intesa Sanpaolo durchaus auch die Zeit. Denn man hatte quasi dem Markt versprochen, bis 2021 den Bruttoanteil fauler Kredite am gesamten Kreditvolumen deutlich zu reduzieren. Ende 2018 lag die Quote bei 18,8%, bis 2021 soll die Quote auf 6% gesenkt werden. Würde Intesa  Sanpaolo dieses 10-Mrd.-Paket verkaufen können, wurde die Quote auf einen Schlag auf 6,6% fallen.

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