In den vergangenen Monaten rückten die Emerging Markets immer mehr als lohnendes Anlageziel in den Fokus der Investoren. Auch wir hatten an dieser Stelle dieses Thema schon aufgegriffen. Grundsätzlich basiert die neue Rolle auf drei wesentlichen Aspekten:

Zum einen sind die Märkte generell wieder etwas risikofreudiger. Nachdem die Emerging Markets im vergangenen Jahr insbesondere durch die Türkei-Krise stark unter Druck geraten waren, boten sich hier explizite Erholungsansätze, nachdem die Krisenerwartungen deutlich zurückgeschraubt werden konnten. In diesem Zusammenhang verfügen die Schwellenländer immer noch über eine relativ günstige Bewertung, insbesondere auch mit Blick auf ihren historischen Durchschnitt.

Und zum dritten profitieren die Emerging Markets natürlich auch von den derzeitigen Zinsperspektiven insbesondere im Dollar und auch im Euro. Denn wenn es zu einem faktischen Zins-Stillstand in den beiden wichtigsten Weltwährungen kommt, und das auch noch auf sehr niedrigem Niveau, verfügen die Emerging Markets über gute Voraussetzungen, sich weiterhin relativ günstig zu verschulden bzw. zu refinanzieren.

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