[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Thema Treibstoffkosten belastete auch das Ergebnis der deutschen Containerreederei Hapag-Lloyd. Zwar konnte das Unternehmen für das Auftaktquartal 2017 auf Ebene EBITDA ein Plus von 6,5% auf 131 Mio. EUR ausweisen. Doch beim EBIT ging es zum einen schon einmal um rund 27% auf 3,5 Mio. EUR abwärts. Unter dem Strich wies Hapag Lloyd dann einen Verlust von 62 Mio. EUR nach einem Verlust von nur 43 Mio. EUR im Vorjahresquartal aus.[/vc_column_text][vc_column_text]Dabei machten dem Unternehmen nicht nur die gestiegenen Treibstoffkosten zu schaffen, die im Gegensatz zu Maersk nicht mit anderen Geschäften kompensiert werden konnten. Hinzu kam, dass auch nach Aussage des Unternehmens die Bunkerpreise, also die Lagerpreise für – in der Regel – Schüttgut, um fast 60% auf durchschnittlich 313 USD je Tonne und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2015 anstiegen. Das sorgte unter dem Strich für einen Anstieg um mehr als 12% bei den Transportkosten, was nicht gänzlich durch höhere Transportmengen (Umsatz +10,4% auf 2,13 Mrd. EUR) ausgeglichen werden konnte.[/vc_column_text][vc_column_text]Dennoch überwiegt auch bei Hapag-Lloyd eher vorsichtiger Optimismus. Dies resultiert zum einen aus den leichten Erholungen bei den Frachtraten. Zum anderen hofft man natürlich auf signifikante Zuwachsraten und Synergie-Effekte aus der derzeit laufenden Fusion mit dem arabischen Wettbewerber UASC. Die Fusion soll dabei bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Danach will Hapag-Lloyd seine Jahresziele aktualisieren. Aktuell besteht nur die Sprachregelung darin, dass man mit einer deutlichen EBIT-Steigerung rechnet.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]In unserer letzten Besprechung in Ausgabe 06/2017 hatten wir darauf hingewiesen, dass Hapag-Lloyd die Marktgelegenheiten ausgenutzt hat, um sein Fälligkeitsprofil bei den Anleihen zu strecken. Insbesondere die Teilablösung der 2018er Anleihe hatte uns dazu gebracht, hier zum Rückzug zu raten. Mit der Perspektive einer höheren Gewinnschätzung nach Abschluss der Fusion mit UASC sind wir bereit, hier wieder aktiver zu werden. Aus unserer Sicht ist das passende Vehikel dafür die im Januar emittierte Anleihe mit Laufzeit bis 2022.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17486″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“17485″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Hapag-Lloyd rutscht tiefer in die roten Zahlen
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-18T18:33:09+01:0018.05.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Hapag-Lloyd rutscht tiefer in die roten Zahlen
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