[vc_row][vc_column][vc_column_text]Beim dänischen Reederei-Giganten AP Moeller-Maersk lief es im ersten Quartal 2017 unerwartet gut. Der Branchenführer im Containergeschäft konnte einerseits seinen Umsatz um knapp 5% auf 8,96 Mrd. USD steigern. Andererseits wies das Unternehmen, das auch im Ölgeschäft tätig ist, einen Nettogewinn von 253 Mio. USD aus. Dies war nicht nur ein Zuwachs um fast 13% gegenüber dem Vorjahr, sondern auch deutlich mehr als erwartet. Denn im Konsens hatten die Analysten zuvor nur mit einem Ergebnis von 199 Mio. USD gerechnet. Allerdings:[/vc_column_text][vc_column_text]Der Gewinnschub ging nicht auf das Konto des Reedereigeschäftes. Denn dort musste Maersk einen Verlust von 66 Mio. USD nach einem Gewinn von 37 Mio. USD im Vorjahreszeitraum wegstecken. Und auch im Bereich Transport und Logistik, der an Gewicht im Konzern gewinnen soll, verbuchte das Unternehmen mit 14 Mio. USD ein deutlich schwächeres Ergebnis als im Vorjahr (87 Mio. USD). Doch wurden diese Schwächen durch das Ergebnis in der Ölsparte deutlich überkompensiert. Dort profitierte Maersk von den im Berichtszeitraum gestiegenen Ölpreisen, was sich in einem Gewinnanstieg innerhalb der Sparte um fast 54% auf 366 Mio. USD niederschlug.[/vc_column_text][vc_column_text]Obwohl Maersk im Berichtszeitraum mit seinem Containergeschäft in die Verlustzone geraten ist, erlaubt sich das Unternehmen im Ausblick doch etwas mehr Optimismus. So rechnet man für das laufende Jahr mit einer Steigerung des bereinigten Ergebnisses um mehr als 1 Mrd. USD. Im vergangenen Jahr hatte man auf gleicher Basis noch einen Verlust von 384 Mio. USD ausweisen müssen. Der Optimismus kommt bei Maersk dabei vor allem von den Verbesserungen in den Frachtraten. Diese konnten im Berichtszeitraum um 4,4% auf 1.939 USD je Standardcontainer zulegen. Daraus resultierte im Containergeschäft ein Umsatzanstieg um 10% auf 5,5 Mrd. USD, was allerdings noch nicht ausreichte, um die stark gestiegenen Treibstoffkosten zu kompensieren.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Fazit: Die Aussicht darauf, dass die Preis-Erosion bei den Frachtraten angesichts der zunehmenden Konsolidierung in der Branche ihr Ende gefunden hat und die Preise aus der Talsohle herauskommen, spiegeln sich auch in besseren Notierungen der ausstehenden Anleihen wider. Hinzu kommt, dass Maersk bekanntlich daran arbeitet, 2018 seine Ölsparte abzuspalten, was wohl erhebliche Liquiditätszuflüsse und eine Neuordnung des Kreditprofils nach sich ziehen dürfte. Unter diesen Prämissen dürfte
der aktuelle positive Trend in den Anleihen noch weitergehen können. Bleiben Sie entsprechend investiert.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17480″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“17481″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
