Während sich andere Gedanken machen, wie sie Unternehmensteile loswerden, hat sich die deutsche Container-Reederei Hapag-Lloyd eine Neuerwerbung zugelegt. Konkret geht es um die niederländische Reederei Nile Dutch Investments. Dieses Unternehmen hat sich vor allen auf Containertransporte von und nach Afrika spezialisiert und betreibt hier insgesamt zehn Liniendienste mit einer Kapazität von 35.000 Tonnen.

Mit dieser erneuten Übernahme agiert Hapag-Lloyd wieder einmal prozyklisch. Wir hatten schon im vergangenen Jahr mehrfach auf die angehobenen Jahresprognosen verwiesen. Die inzwischen präsentierten Zahlen für 2020 fielen entsprechend stark aus.

So bestätigte Hapag-Lloyd am heutigen Donnerstag auch die vorläufigen Zahlen für das zurückliegende Finanzjahr. So konnte die Reederei 2020 einen operativen Gewinn auf Basis des EBIT von 1,32 Mrd. EUR verbuchen. Damit übertraf man zum einen die eigene Prognose von rund 1,3 Mrd. EUR und schaffte sogar die Markterwartungen von 1,32 Mrd. EUR (FactSet). Insgesamt setzte das Unternehmen 12,8 Mrd. EUR um, ein Plus von 1,6% zum Vorjahr.

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