Beim wichtigsten russischen Aluminiumproduzenten Rusal lief es im zurückliegenden Finanzjahr zwar insgesamt etwas holpriger, doch durchaus mit einem positiven Grundton. Das galt insbesondere für die operative Profitabilität. Hier konnte das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 871 Mio. USD ausweisen, während die von FactSet befragten Analysten nur mit einem EBITDA von rund 803 Mio. USD gerechnet hatten. Dennoch:

Auch wenn Rusal hier besser abschnitt als erwartet, bedeutete das Ergebnis einen prozentualen Rückgang um 9,8% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig nahmen auch die Umsätze um 11,8% auf rund 8,57 Mrd. USD ab, was etwas schlechter war als prognostiziert. Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften von 990 Mio. USD gemeldet, ein Rückgang um 22,2%.

Ein Lichtblick hierbei war, dass das zweite Fiskalhalbjahr eine deutlich bessere Performance abliefern konnte. So stiegen die Umsätze im Halbjahresvergleich sequenziell um 13,3%, während sich das bereinigte EBITDA fast verdreifachte. Rusal selbst ist vorsichtig optimistisch, was den weiteren Ausblick für 2021 angeht. Hier rechnet man für das Hauptprodukt Aluminium eine Nachfragesteigerung um 5-6%, allerdings abhängig von den Fortschritten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

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