Noch ein spezieller Blick auf die Talanx-Tochter Hannover Rück. Diese konnte im ersten Quartal ebenfalls mit kräftigen Zuwachsraten bei den  Prämieneinnahmen glänzen. So wurden die Bruttoprämien um 19,2% auf knapp 6,4 Mrd. EUR und die Nettoprämien um 15,3% auf 4,6 Mrd. EUR  gesteigert. Daraus resultierte ein Anstieg beim operativen Ergebnis von knapp 3,7% auf 450 Mio. EUR.

Der bisherige Vorstandschef Ulrich Wallin, der gestern offiziell seinen Posten an den Nachfolger Jean-Jacques Henchoz übergab, konnte damit ein  sprichwörtlich gut bestelltes Haus hinterlassen. Zumal Hannover Rück mit den präsentierten Ergebnissen auch sichtbar besser als die direkte Konkurrenz  abschneiden konnte. Während der größere Wettbewerber Swiss Re für das Auftaktquartal einen Gewinnrückgang melden musste, gab es für Hannover Rück  wie gezeigt ein Plus. Damit sieht sich das Unternehmen auch auf gutem Wege, dass Jahresziel eines Nachsteuer-Gewinns von 1,1 Mrd. EUR zu erreichen.

Im Berichtszeitraum zeigte sich die Personenrückversicherung mit einem kräftigen Gewinnplus von 73% auf 88,5 Mio. EUR gut aufgestellt. Im weitaus  größeren Bereich, der Schadenrückversicherung, musste allerdings ein Gewinnrückgang um 6,7% auf 219 Mio. EUR verbucht werden, was hauptsächlich  auf geringere Kapitalanlage-Gewinne und eine höhere Steuerquote zurückgeführt wurde. Dass es nicht noch mehr wurde im  Abschlag, lag vor allem daran,  dass die Hannover Rück im Berichtszeitraum weniger Schäden zu regulieren hatte. Die entsprechende Belastung sank  gegenüber dem Vorjahr auf 59 Mio. EUR (1. Quartal 2018 73,4 Mio. EUR).

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