Dem Versicherungskonzern Talanx gelang ein guter Einstieg in das neue Geschäftsjahr. Das Unternehmen, zu dessen wichtigsten Töchtern die  HDI wie auch Hannover Rück gehören, konnte im Auftaktquartal die vereinnahmten Bruttoprämien um 10,9% auf 11,7 Mrd. EUR steigern. Bei den  Nettoprämien ergab sich sogar ein Plus von 12,2% auf 7,84 Mrd. EUR. Daraus resultierte ein operatives Ergebnis auf Ebene EBIT von 616 Mio. EUR, ein  Plus von 4,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Nettoertrag verbesserte sich um 7,8% auf 235 Mio. EUR.

Talanx profitierte im Auftaktquartal dabei neben einer guten Geschäftsentwicklung im Privat- und Firmenversicherungs-Bereich auch von Fortschritten bei  der Sanierung der Feuerversicherung sowie ersten Erfolgen beim Effizienzprogramm 20/20/20 im Bereich der Industrieversicherung. Hinzu kam, dass man auf der Schadenseite keine wesentlichen neuen Belastungen gegenüber dem Vorjahr schultern musste. So konnte auch die so genannte kombinierte  Schaden/Kosten-Quote als eine der wichtigsten Erfolgskennziffern in der Versicherungsbranche um 0,2 Prozentpunkte auf 96,8% verbessert werden. Hier gilt: Je niedriger, desto besser.

Entsprechend optimistisch bleibt der Konzern für den weiteren Jahresverlauf. Schon letzten Herbst hatte Talanx Prognosen veröffentlicht und  rechnet nach wie vor damit, dass man im Gesamtjahr die Bruttoprämien um rund 4% steigern kann. Unter dem Strich soll es ein Konzernergebnis von rund  900 Mio. EUR geben. Die große Unbekannte dürfte hierbei vor allen Dingen das Finanzergebnis sein. Talanx strebt eine Kapitalanlagerendite von rund 2,7%  an. Allerdings muss diese wohl unter dem Vorbehalt der weiteren Zinsentwicklung auch in der Eurozone gestellt werden.

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