[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Die Geschichte des Goldpreises in den letzten Monaten ist eine Geschichte von großen Enttäuschungen und von einem überraschenden Comeback. Nachdem Donald Trump zum 45. US-Präsidenten gewählt worden war, hatten viele Marktteilnehmer darauf gesetzt, dass Gold von der erwarteten Unsicherheit über die neue politische Ausrichtung profitieren könnte. Dem war allerdings nicht so.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“19442″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Vielmehr sackte der Goldpreis kurz nach der Wahl deutlich nach unten ab und beendete diese Bewegung erst mit einem Jahrestief bei rund 1.122 USD je Feinunze. Doch war das dann das Signal für einen kräftigen Rebound, der den Goldpreis inzwischen schon wieder über die Marke von 1.200 USD je Feinunze führte. Und angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen, insbesondere aus der politischen Ecke, sind die derzeitigen Markt-Kommentare bezüglich der weiteren Aussichten für Gold wieder zunehmend optimistisch.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Verwirrungen, die US-Präsident Donald Trump mit seinen Dekreten, insbesondere zu den Einreisebeschränkungen für Reisende aus verschiedenen muslimisch dominierten Ländern, auslöste, stachelten die Hoffnungen an, dass Gold wieder als sicherer Hafen zu neuem Glanz kommt. Dazu gehört auch, dass die gestiegenen Inflationserwartungen sowie Spekulationen, dass die US-Notenbank ihren bisher propagierten Fahrplan für weitere Zinserhöhungen nicht so durchführen kann wie gewünscht, für einen weiteren Kursanstieg im Gold sprechen. Und auch noch das: Der Streit über den Wechselkurs des Dollar zum Euro, der gegenüber Europa und besonders Deutschland vom Zaun gebrochen wurde, weist darauf hin, dass die neue Administration versuchen wird, den Dollar nachhaltig zu schwächen. Was ebenfalls ein Argument für Gold wäre.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die Folge: Gold konnte im Januar das erste Mal seit Juni 2016 wieder eine positive Gesamt-Performance vorlegen. Das ist zwar noch kein Nachweis für eine nachhaltige Trendwende, aber ein beachtenswertes Signal. Und davon profitieren bereits auch schon die Goldminen und deren Anleihen.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir hatten diesbezüglich zum Anfang des Jahres unsere bisherigen Positionen mit zwei neuen Empfehlungen kräftig aufgestockt. Dabei konnten wir bisher auch schon gute Ergebnisse erzielen. Nachfolgend Updates zu den bestehenden Positionen:[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19438″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Mit rund 3,6 Mio. geförderten Unzen pro Jahr ist AngloGold Ashanti der drittgrößte Goldförderer der Welt. Was allerdings nicht heißt, dass man sich den schwierigen Marktbedingungen entziehen könnte. Das zeigte das Unternehmen auch zum Jahresauftakt mit den vorgelegten Daten zum dritten Quartal. Diese wiesen einerseits rückläufige Produktionszahlen aus (insbesondere in Südafrika). Andererseits schnellten die Produktionskosten (All-in sustained cost – AISC) auf 1.071 USD je Unze hoch. Das war der höchste Wert seit dem dritten Quartal 2013. Wobei die Kostensteigerung insbesondere durch Inflation-Einflüsse, Investitionen und Volumen/Goldhaltigkeit der Abbaumengen negativ beeinflusst wurde.[/vc_column_text][vc_column_text]Deutlich positiver dagegen: AngloGold Ashanti konnte seine Pläne zur Schuldenreduzierung weiter fortführen. Insgesamt ergab sich im dritten Quartal eine Nettoverschuldung von 1,972 Mrd. USD. Daraus ergab sich ein Verhältnis von Nettoschulden zu ajustiertem EBITDA von nur noch 1,26, was der niedrigste Wert seit mindestens zwei Jahren ist. Dem stehen Finanzierungsquellen in Gesamthöhe von 1,5 Mrd. USD gegenüber.[/vc_column_text][vc_column_text]Dies spiegelt sich auch in der jüngeren Performance der AngloGold-Anleihen wider. Wobei wir davon ausgehen, dass die aktuelle Konsolidierungsphase nur kurz hält und hier bei entsprechend positiver Goldpreis-Entwicklung noch weitere Steigerungsmöglichkeiten vorhanden sind. Wir bleiben bei unserer Kauf-Empfehlung.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19430″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Während AngloGold Ashanti schon länger in unserer Dispositionsliste und in verschiedenen Musterdepots geführt wird, sind Newcrest Mining und Newmont Mining relativ junge Empfehlungen von Ende 2016. Damals liefen wir leider in die Korrektur beim Goldpreis mit hinein, konnten dies aber inzwischen aufgrund der Markterholung wieder weitestgehend kompensieren. Und wir raten dazu, in beiden empfohlenen Anleihen engagiert zu bleiben, wobei Newcrest weiter eine Kaufempfehlung und Newmont eine Halten-Empfehlung ist. Dazu noch einige Worte zur aktuellen Lage:[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Newcrest Mining meldete vor wenigen Tagen die Produktionsergebnisse aus dem Schlussquartal 2016. Dabei meldete man mit 615.000 geförderten Unzen Gold ein stabiles Ergebnis zum Vorquartal. Mit 25.000 t Kupfer wurden dagegen 6,1% mehr als im Vorquartal gefördert. Insgesamt meldete das Unternehmen für den Berichtszeitraum durchschnittliche Produktionskosten (AISC) von 751 USD. Weitere Zahlen wurden bislang nicht bekannt gegeben.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19434″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Bei Newmont Mining ist die Berichtsvorlage zum dritten Fiskalquartal schon etwas her und stammt aus dem Dezember. Deshalb nur die wichtigsten Highlights: Der operative Gewinn auf Basis EBITDA konnte von zuvor 513 Mio. USD im Vorjahresquartal auf 666 Mio. USD gesteigert werden. Insgesamt generierte das Unternehmen einen Cashflow von 509 Mio. USD nach 475 Mio. USD im Vorjahr. Die Produktionskosten (AISC) stiegen von zuvor 879 USD je Unze auf 925 USD. Außerdem meldete man eine Reduzierung der Nettoverschuldung um 13%. Daraus ergibt sich auf Basis der letzten zwölf Monate eine durchschnittliche Ratio von Nettoverschuldung zu EBITDA von nur 1,1.[/vc_column_text][vc_column_text]Auch hier profitierte die Anleihe von der deutlichen Preiserholung im Gold. Im Gegenzug zu den anderen Anleihen sehen wir hier allerdings das Kurspotenzial deutlich beschränkt, da die Anleihe schon sehr hoch im Kurs steht.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Der vierte Emittent im Bunde ist wie AngloGold Ashanti bereits ein Dauerbrenner und ebenfalls Bestandteil unter anderem des Musterdepots Dollar-Anleihen. Barrick Gold ist als weltgrößte Goldminen-Gesellschaft für uns im Goldbereich weiterhin ein Kerninvestment. Wir hatten in Ausgabe 16/2016 ausführlich dargestellt, wie die kanadische Gesellschaft zum einen die Produktionskosten senken, zum anderen den Free Cashflow steigern kann. Aus dieser Kombination ergab sich schon im letzten Jahr eine signifikante Reduzierung der Nettoverschuldung, auch wenn diese zum damaligen Zeitpunkt mit rund 10 Mrd. USD weiterhin sehr hoch ausfiel.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19418″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]In gut zwei Wochen wird das Unternehmen seine Ergebnisse zum vergangenen Geschäftsjahr präsentieren. Im Vorfeld meldete Barrick Gold aber schon Produktionsergebnisse, die auf einiges hoffen lassen. So erfüllte man mit 5,52 Mio. produzierten Unzen Gold die eigenen Prognosen. Hinsichtlich der Förderkosten stellte das Unternehmen in Aussicht, dass diese im unteren Bereich der zuvor genannten Spanne zwischen 740 – 775 USD je Unze liegen würden. Am Markt gab es dafür schon einige Vorschusslorbeeren. Auch hier plädieren wir dafür, weiter investiert zu bleiben.[/vc_column_text][vc_single_image image=“19422″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]