[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es war einer der Aufreger der vergangenen Tage. Der Gesundheitskonzern Fresenius bläst die Übernahme des amerikanischen Generika-Herstellers Akorn ab. Ursprünglich wollte das deutsche Unternehmen rund 4,4 Mrd. EUR zahlen. Damit wäre Akorn nach dem spanischen Klinikbetreiber Quironsalud (5,8 Mrd. EUR) die zweitgrößte Akquisition in der Fresenius-Geschichte gewesen. Doch dazu wird es nun höchstwahrscheinlich nicht kommen.[/vc_column_text][vc_column_text]Der Kündigung der Übernahmevereinbarung gingen Wochen des Streits zwischen beiden Unternehmen voran. Denn Akorn geriet in Verdacht, gegenüber der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA falsche Angaben zu Themen der Produktentwicklung gemacht zu haben. Sollte sich dieses bewahrheiten, droht womöglich nicht nur das Verkaufsverbot für bereits zugelassene Generika, sondern auch generelle Probleme für die weitere Unternehmenszukunft. Und das will sich Fresenius vernünftigerweise natürlich nicht aufhalsen.[/vc_column_text][vc_column_text]Allerdings lässt Akorn Fresenius nicht so leicht vom Haken. Denn die Amerikaner pochen auf die  Übernahmevereinbarung und dürften sehr wahrscheinlich auch versuchen, dies gerichtlich durchzusetzen. Das besorgt natürlich viele Anleger, denn wie ein teurer und vor allen Dingen langwieriger Rechtsstreit am Ende ausgehen könnte, bleibt  ungewiss.

[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Fresenius selbst versuchte in den letzten Tagen, die Wogen etwas zu glätten, indem man noch einmal den Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr bestätigte. Dieser sieht für den Konzernumsatz ein währungsbereinigtes Plus zwischen 5% und 8% und für das Konzernergebnis ein Plus von 6% bis 9% vor. Allerdings konnte diese an sich gute Nachricht nicht so recht wirken, da im Gegenzug die wichtigste Fresenius-Tochter Fresenius  Medical Care ihrerseits den Ausblick für das währungsbereinigte Umsatzwachstum von zuvor 8% auf 5% bis 7% absenkte. Erklärt wird dies mit  Änderungen bei der Verabreichung bestimmter Medikamente.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”22761″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Fazit: Nach einer ersten positiven Reaktion auf die Absage der Übernahme zeigen sich die Anleger wieder deutlich skeptischer. Das hat insbesondere mit den Unsicherheiten bezüglich des angesprochenen Rechtsstreits zu tun. Davon betroffen sind nicht nur die Aktien, sondern auch die Anleihen. Allerdings würden wir hier noch dazu raten, die jeweiligen Positionen zu halten, bis etwas klarer wird, wohin die Reise geht. Das gilt sowohl für die Anleihen von Fresenius als auch für die empfohlenen Bonds von Fresenius Medical Care.[/vc_column_text][vc_single_image image=”22757″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]