Ford setzt den Rotstift an

//Ford setzt den Rotstift an

Ford setzt den Rotstift an

Beim amerikanischen Autobauer Ford Motor läuten die Alarmglocken. Denn insbesondere aufgrund strengerer Abgasvorschriften und der  angestrebten Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren hat auch dieser Konzern mit einem höheren Kostendruck zu kämpfen. Dies wird noch  durch eine sichtbare Absatzschwäche verstärkt.

Deshalb hatte Ford auch schon angekündigt, ein weiteres Sparprogramm aufzulegen, wobei hierbei insbesondere Europa in den Fokus geraten ist. Wie das  Unternehmen dieser Tage mitteilte, will man bei seinen europäischen Töchtern bis Ende des nächsten Jahres rund 12.000 Arbeitsplätze abbauen. Wie es so  schön heißt, soll dieser Abbau einvernehmlich geschehen, beispielsweise durch vorzeitigen Ruhestand oder Abfindungsvereinbarungen. Doch Ford plant  außerdem, fünf Werke zu schließen und eines zu verkaufen. Im Fokus hierbei insbesondere Russland, wo insgesamt gleich drei Standorte geschlossen  werden sollen.

Das Ziel ist klar. Ford will auch sein Europageschäft wieder in die schwarzen Zahlen zurückführen. Im vergangenen Jahr hatte Ford Europa noch  deutliche Verluste geschrieben. Im Gesamtkonzern hatte man im vergangenen Jahr rund 3,67 Mrd. USD verdient, was allerdings nur rund die Hälfte des  Vorjahresergebnisses war. Für dieses Jahr peilt Ford wieder einen Gewinn von rund 4,5 Mrd. USD an. 

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By |2019-07-05T19:36:12+00:0004.07.2019|Categories: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Ford setzt den Rotstift an

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