Der französische Einzelhandelskonzern Casino Guichard ist im Umbruch. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen Verlust  ausweisen müssen. Dieser lag bei 54 Mio. EUR nach 127 Mio. EUR in 2017. In diesem Jahr wurde Casino dann in den Strudel der Rallye-Pleite  hineingezogen. Die Konzernmutter Rallye Group, die 51,7% an Casino hält, musste Gläubigerschutz beantragen. Natürlich wurde dabei auch misstrauisch  auf Casino geschaut, die ebenfalls über eine signifikante Verschuldung von zuletzt 2,7 Mrd. EUR netto verfügte.

Deshalb schon im vergangenen Jahr der Entschluss, hier für einen signifikanten Abbau der Verschuldung Vermögenswerte im Gesamtvolumen von bis zu  2,5 Mrd. EUR zu verkaufen. Darüber hinaus hat Casino nun angekündigt, im wichtigen lateinamerikanischen Markt seine Strukturen zu vereinfachen. So  sollen die kolumbianischen Aktivitäten auf die brasilianische Tochter GPA übertragen werden. Diese soll zukünftig auch Töchter unter anderem in Uruguay und Argentinien steuern.

Fazit: Mit diesen Aktivitäten hofft Casino aus dem derzeitigen Stimmungstief herauszukommen, was sich auch in der bislang von uns empfohlenen Anleihe  niederschlug. Diese stürzte in den vergangenen Monaten von über 100% auf zeitweise unter 80% ab, zeigt allerdings jetzt erste Erholungsansätze.

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