Regelmäßigen Lesern des Alpha Strategie muss es schon wie ein Déjà-vu vorkommen. Denn auch bei unserer letzten Besprechung der Fiat-Anleihen im vergangenen Jahr ging es darum, dass der italienisch-amerikanische Autokonzern ein Übernahmeziel sein könnte, damals von der südkoreanischen Hyundai. In diesem Jahr sind es nun die Franzosen, denen ein Interesse nachgesagt wird.

Per Zeitungsinterview erklärte der Chef der Peugeot-Familienholding FFP, dass er eine weitere Akquisition des französischen Autokonzerns befürworten würde. Hellhörig wurde der Markt allerdings dann, weil er auch Fiat Chrysler als mögliche Option benannte. Das passte auch sehr gut in andere Berichte, nach denen unter anderem auch Vorstandschef Carlos Tavares offen für neue Deals wäre und Fiat, General Motors und auch Jaguar Land Rover als mögliche Partner gesehen werden.

Auf der italienischen Seite ist bekannt, dass man neuen Partnerschaften aufgeschlossen gegenübersteht. Der neue Chef Mike Manley, der im vergangenen Jahr nach dem überraschenden Tod von Fiat-Chrysler-Legende Sergio Marchionne das Ruder übernahm, hatte schon entsprechende Signale in den Markt gesendet. Allerdings verpufften diese relativ zügig, da Fiat Chrysler schon seit langem für mögliche Fusionen und Übernahmen trommelt, bislang allerdings nie etwas geschehen ist.

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