Quartalszahlen gab es auch vom schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson. Diese fielen allerdings am Markt sichtbar durch, weil das Unternehmen einen deutlichen Gewinnrückgang melden musste.

So musste Ericsson für das dritte Quartal einen Rückgang um rund 19% beim bereinigten operativen Gewinn (EBIT) ausweisen. Netto ging der Gewinn um 7% auf 5,4 Mrd. Kronen zurück. Damit enttäuschte man die Prognosen. Begründet wurde dies insbesondere mit anhaltenden Problemen in den Lieferketten. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Denn im wichtigen amerikanischen Markt, der sich bislang auch  durch hohe Margen auszeichnete, ist ein Rückgang der Geschäfte zu verbuchen, während Aufträge mit kleineren Gewinnmargen insbesondere in Emerging Markets wie Indien weiterhin Zuwächse verzeichnen.

Damit dürfte auch vorgezeichnet sein, dass es bei Ericsson auch in den nächsten Quartalen zu einem sichtbaren Margendruck kommen dürfte. Auch an anderen Stellen gibt es Druck, so hatte man im dritten Quartal beispielsweise nur 1,6 Mrd. SEK mit Patenten und Lizenzen verdient, rund 1 Milliarde weniger als im Vorjahreszeitraum.

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