Die jüngsten Eskalationen im Handelskrieg zwischen den USA und China haben in den gesamten Emerging Markets in den letzten Wochen deutliche Spuren hinterlassen. Bereits die vorliegenden vorläufigen Juli-Zahlen für die entsprechenden Kapitalströme haben gezeigt, dass es zum Teil massive Abflüsse gab, die allerdings insbesondere auf China entfielen. Die spannende Frage hierbei ist, ob sich andere Emerging Markets diesem Druck einer aufkommenden stärkeren Risikoaversion erfolgreich entziehen können.

Es gibt zumindest einige ermutigende Signale, dass ganz grundsätzlich einige der Märkte, die wir auch hier im Brief mit  entsprechenden Empfehlungen begleiten, trotz kurzfristiger Rückschläge immer noch im Fokus und im positiven Interesse der Anleger bleiben. Das gilt beispielsweise für Ägypten.

Ägypten: Wirtschaftserfolge überlagern Sicherheitsrisiken

Das Land sorgte gerade in den letzten Wochen und Monaten mit einer extrem angespannten Sicherheitslage immer wieder für negative Schlagzeilen. Und auch die Diskussionen um ein Zurückdrängen früherer demokratischer Errungenschaften reißen nicht ab, sind aber hauptsächlich von westlichen Sichtweisen geprägt (was ja nicht immer der Weisheit letzter Schluss sein muss). 

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