[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der kanadische Flugzeug- und Zughersteller Bombardier hatte in den vergangenen Wochen eher Negativ-Schlagzeilen gemacht, nachdem man umfangreiche Stellenstreichungen in der Zugsparte angekündigt hatte, gleichzeitig für das Management üppige Gehaltserhöhungen vorgesehen hat. Nun elektrisiert ein anderes Thema den Markt. Denn es sind Informationen durchgesickert, dass sich der der deutsche Technologiekonzern Siemens mit Bombardier in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Fusion der beiden Zugsparten befände.[/vc_column_text][vc_column_text]Ganz neu ist die Idee nicht. Bereits vor zwei Jahren gab es entsprechende Spekulationen. Wobei das Marktumfeld in den vergangenen Jahren nicht besser geworden ist. Beide Unternehmen haben mit ihren jeweiligen Bahnsparten zu kämpfen. Bei Siemens wies die unter dem Namen „Mobility“ laufende Sparte zum einen deutliche Rückgänge beim Auftragseingang aus wie auch eine Marge von nur 8,7%. Das war zwar gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung, ordnet sich allerdings im gesamten Konzern von Siemens eher am unteren Ende der Profitabilität anderer Sparten ein.[/vc_column_text][vc_column_text]Ähnlich schwierig die Lage auch bei Bombardier. Hier wies das Unternehmen eine operative Marge von nur 7,4% im vergangenen Jahr aus. Mit dem Ergebnis, dass der Sparte wie schon angesprochen ein  umfangreiches Sparprogramm verordnet wurde. Das Problem für beide: Die Branche der Zughersteller ist bereits deutlich konsolidiert und ein geplantes Gemeinschaftsunternehmen dürfte wohl von den Wettbewerbsbehörden nur dann Zustimmung bekommen, wenn hier umfangreiche Zugeständnisse gemacht werden. Ob diese dann überhaupt noch für das Gesamt-Projekt Sinn ergeben, bleibt abzuwarten.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Fakt ist: Vor allem Bombardier ist im Zugzwang, nachdem man bei seinen Mittelstrecken-Flugzeugen wesentlich höhere Entwicklungskosten stemmen musste und außerdem auch deutliche Produktionsverschiebungen. Immerhin: Momentan kann das  Unternehmen noch darauf bauen, dass die kanadischen Behörden bzw. deren Finanzierungsvehikel daran interessiert sind, das Unternehmen weiter am Markt zu halten. Das ist auch der Grund, warum die Anleihen von Bombardier seit mittlerweile einem
Jahr wieder einen solch robusten Turnaround hingelegt haben. Aktuell notiert beispielsweise die bis 2022 laufende USD-Anleihe fast schon wieder auf Pari und könnte hier angesichts der immer noch attraktiven Fälligkeitsrendite von rund 6,3% weiteres Potenzial haben.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17927″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Deshalb auch an dieser Stelle unser Fazit: Die aktuellen Spekulationen dürften dafür sorgen, dass die Anleihen sicherlich an Momentum gewinnen. Bei neuen Käufen sollten Sie sich auf die 2022er USD-Anleihe konzentrieren, da diese gegenüber der 2021er Anleihe ein geringeres Rückschlagsrisiko im Kurs bereithalten dürfte.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17928″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]