Die Deutsche Börse AG hatte zum Wochenbeginn ihre Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr präsentiert. Dabei konnte der  Börsenbetreiber die Erwartungen erfüllen. Besonders angetrieben wurden die Ergebnisse dabei zum einen natürlich von der  anhaltenden Rallye im vergangenen Jahr mit entsprechenden Handelsumsätzen. Andererseits sorgten immer wieder Zwischendurch- Risiken insbesondere von der geopolitischen Seite dafür, dass Anleger verstärkt Absicherungsinstrumente handelten. Hinzu kamen  auch noch eigene kleinere Übernahmen, die das Ergebnis  positiv beeinflussten.

Unter dem Strich konnte die Deutsche Börse so ihre Nettoumsätze  um 6% auf 2,490 Mrd. EUR steigern. Beim operativen Gewinn  erreichte das Unternehmen einen Zuwachs  um 8% auf Basis des EBITDA auf 1,81  Mrd. EUR. Der Nettogewinn legte um  fast 22%  auf gut 1 Mrd. EUR zu. Hier  wirkte sich allerdings auch noch aus,  dass die Deutsche Börse AG im Jahr zuvor noch etliche Sonderkosten  aus dem  Konzernumbau zu schultern hatte, die  nun weggefallen waren.

Solide fiel auch der Ausblick aus. So rechnet der Börsenbetreiber beim bereinigten Gewinn mit einem  Zuwachs um gut 8% auf  rund 1,2 Mrd. EUR. Das ist etwas weniger als im Vorjahr, aber durchaus nicht bedenklich. Letzten Endes wird das Ergebnis wohl davon  abhängen, wie dieses Börsenjahr verlaufen wird. Wobei immer  wieder die Regel gilt: Eine höhere Volatilität in den Kursen spielt den Börsenbetreibern in die Hände.

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