[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die derzeit in den USA veröffentlichten Quartalsberichte der dortigen Großbanken zeigen wieder einmal, wie schwach im Gegenzug die beiden Wettbewerber Deutsche Bank und Commerzbank aufgestellt sind. Hatte dies als Erstes im Markt eine sehr negative Reaktion bei den Aktienbewertungen beider Institute zur Folge, hat sich der Stimmungs-Wind inzwischen gedreht. Denn ein Bericht im Handelsblatt hat erneut das Thema Fusion beider Institute auf die Tagesordnung gesetzt.[/vc_column_text][vc_column_text]So soll die Bundesregierung bereits bei der Bankenaufsicht vorgefühlt haben, wie diese zu solch einem Zusammenschluss stehen würde. Wie kolportiert wurde, haben die Aufseher wohl keine grundsätzlichen Einwände, auch wenn hier noch viele Fragen zuvor geklärt werden müssten. Aus den Reihen der Bundesregierung selbst kam erneut das Argument, dass man an einer großen und starken deutschen Bank größtes Interesse habe. Das ist allerdings der größte Knackpunkt für diejenigen, die solch eine Fusion für eher nutzlos halten. Denn mit einem Zusammenschluss würden sich die derzeitigen Ertragsschwächen beider Institute nicht verflüchtigen. Allenfalls das Einsparpotenzial würde sich damit sicherlich erhöhen, was etwas Entlastung in den Bilanzen bringen könnte. Doch eine neue Wachstumsstrategie wäre damit immer noch nicht sichtbar.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Kein Wunder, dass beim Fusionsthema weiterhin auch eine starke Fraktion im Markt (auch bei den Aufsehern) eher dafür ist, insbesondere die Deutsche Bank mit einem der großen europäischen Institute zusammenzuführen. Das würde neben ebenfalls  möglichen Synergieeffekten auch das Ertragsthema besser abdecken. Denn die europäische Konkurrenz läuft zwar den Amerikanern ebenfalls hinterher. Dies allerdings mit deutlich geringerem Abstand als es die deutschen Institute schaffen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“28934″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Fazit: Nicht nur in den Aktien-, sondern auch in den Anleihenkursen der beteiligten Institute spiegeln sich die neuerlichen  Fusionsfantasien positiv wider. Wobei wir hier bei den Dispositionen durchaus unterscheiden wollen. Bei der räferierten Commerzbank-Anleihe sehen wir bei den aktuellen Kursen deutlich über pari eher begrenztes Potenzial, weshalb wir zum Halten raten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“28938″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Bei den Deutsche-Bank-Anleihen würden wir dagegen unter den gegebenen Voraussetzungen unsere bisherigen Kaufempfehlungen  bestätigen, da die Anleihen noch unter pari notieren. Wobei wir inzwischen davon ausgehen, dass es eine wie auch immer geartete  Fusionslösung auch geben wird, die letztlich insgesamt das Kreditprofil der Großbank positiv beeinflussen könnte.[/vc_column_text][vc_single_image image=“28942″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]