Der amerikanische Autokonzern Ford hat bei der Vorlage seines vorläufigen Ergebnisses für das Abschlussquartal 2018 sowie das Gesamtjahr auf breiter Linie enttäuscht. So ging der bereinigte Konzerngewinn nach vorläufigen Zahlen im vierten Quartal um mehr als 20% zurück und erreichte nur noch ein Niveau von 1,2 Mrd. USD. Dies teilte der Konzern am Rande der derzeit laufenden Automobilshow in Detroit mit. Auf Nettobasis rutschte das Unternehmen sogar mit 112 Mio. USD in die Verlustzone.

Auf Jahresbasis erreichte Ford einen bereinigten operativen Gewinn von 7 Mrd. USD. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Rückgang um mehr als 27%. Die Umsatzrendite betrug dabei nur noch magere 4,4%. Was auch nicht ganz verwundern kann. Denn das zurückliegende Geschäftsjahr war für Ford alles andere als angenehm. Nur noch in Nordamerika verdiente der Konzern Geld, in anderen Märkten wie Europa, Südamerika oder Asien verbuchte man rote Zahlen. Mit der ausgewiesenen Umsatzrendite bleibt Ford dabei deutlich hinter bisherigen eigenen Zahlen wie auch dem Branchdurchschnitt zurück, der zwischen 6-8% liegt.

Kein Wunder also, dass der Konzern für das neue Jahr extrem vorsichtig bleibt. Zwar hat man inzwischen einen Konzernumbau in Angriff genommen, der insbesondere das Europageschäft betrifft. Außerdem hofft man sich eine Erholung im chinesischen Markt und will die Rendite auch mit der Einführung neuer Modelle wieder verbessern. Dennoch will man bei den Umsatz- und Gewinnzielen für  dieses Jahr noch nicht konkreter werden, was für einige Unsicherheit spricht.

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