Die Zahlen, die der kanadische Flugzeugbauer Bombardier am Donnerstag dem Markt präsentierte, warnen nicht mehr so die Überraschung, nachdem das Unternehmen bereits zum Wochenbeginn erste Eckzahlen genannt hatte. Was allerdings nichts daran ändert, dass hier zunehmend deutlicher wird, dass der Flugzeugbauer vielleicht endlich auf dem richtigen Weg ist.

Zwar verbuchte man im Jahresvergleich einen Umsatzrückgang um gut 12%. Aber: Die ausgewiesenen 1,34 Mrd. USD gingen hauptsächlich auf das Konto der Businessjets, deren Umsatzvolumen sich im Jahresvergleich um 18% verbessern konnte. Fortschritte gab es auch beim operativen Gewinn. Das bereinigte EBITDA aus fortgeführten Geschäften lag bei 123 Mio. USD, ein Plus von 43% zum Vorjahr. Auch hier erklärte Bombardier wie auch beim Umsatz die Verbesserungen damit, dass man endlich einen günstigeren Produktmix auch bei den verschiedenen Jet-Modell gefunden habe.

Und das sollte keine Eintagsfliege bleiben. Denn im ersten Quartal verbuchte das Unternehmen eine Bookto-Bill-Ratio von über 1,0. D. h. übersetzt, dass mehr neue Bestellungen hereinkamen als Aufträge abgearbeitet wurden, was auf weiter steigende Umsätze hinweist. Und nach den vielen Jahren des Zitterns zeigt sich auch endlich die Liquidität etwas entspannter. Ende des Quartals lag die Pro-forma-Liquidität bei 2,6 Mrd. USD inklusive 600 Mio. USD aus dem Verkauf von Alstom-Aktien, die man im Rahmen des Verkaufs der Zugsparte an die Franzosen erhalten hatte.

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