In der öffentlichen Wahrnehmung bei Computerprozessoren galt lange Zeit: Erst kommt Intel, dann lange Zeit gar nichts und dann irgendwann AMD. Doch dieses doch sehr eindimensionale Branchenbild hat sich längst gewandelt. Denn der kleinere Konkurrent konnte spätestens seit letztem Jahr mit einer neuen Prozessorgeneration auftrumpfen und Intel in den Absatzzahlen auf die Plätze verweisen.

So hatte AMD mit der neuen Ryzen-Modellreihe im vergangenen Jahr bei den monatlichen Statistiken über verkaufte Prozessoren zeitweise die Führung übernommen. Nachdem Intel eine neue Prozessor-Familie um den Core i7 8700K an den Markt brachte, wechselte einige Zeit lang die Führung bei den  Verkaufszahlen. Doch AMD konnte erneut gegensteuern.

Die neuesten Prozessoren sind insbesondere in Gaming-Computern äußerst beliebt und so konnte AMD im August mit einem Marktanteil von 51% wieder knapp die Führung übernehmen. Das hat zum einen mit der Leistungsfähigkeit der Prozessoren zu tun, aber auch mit dem Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem musste sich Intel in den vergangenen Monaten immer wieder mit Sicherheitsproblemen herumschlagen.

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