[vc_row][vc_column][vc_column_text]Nach wie vor können sich die Aktienmärkte (mit Ausnahme der US-amerikanischen) nicht zu neuen Höchstständen aufraffen. In Euroland wird das begründet mit den näher rückenden und in ihrem Ausgang nicht abschätzbaren Wahlen in den Niederlanden und Frankreich. Dazu wurde der Dauerbrenner „griechische Staatsfinanzen“ wieder aufgewärmt. Hier hängt eine neue Beteiligung des IWF an der dritten Tranche des Hilfsprogramms vor allem von deren Einschätzung der Schuldentragfähigkeit ab. Und die wiederum muss über die Prognose der weiteren Primärüberschüsse im griechischen Haushalt beantwortet werden.[/vc_column_text][vc_column_text]Soweit zu den topaktuellen Dramen. Wir haben in unserem Musterportfolio per heute 2 Positionen nicht besetzt. Den Cashbestand investieren wir im Augenblick noch nicht.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Berichtssaison hatte bislang gerade bei Daimler in der vergangenen Woche keine Lorbeeren übrig. Das Ergebnis war zwar mit 3,6 Mrd. EUR EBIT gut, die Perspektive offensichtlich nicht gut genug. Die Gründe sind unisono nicht nur für Daimler, sondern auch für alle anderen Autoproduzenten relevant: Mögliche Absatzrückgänge im Premiumsegment wegen zu hohem CO2-Ausstoss, Umstellung auf Elektroautos noch in den Kinderschuhen und ein sehr zyklisches Geschäft mit Nutzfahrzeugen.[/vc_column_text][vc_column_text]Allerdings ist das unseres Erachtens nichts Neues und angesichts eines KGV von 7,5 eingepreist. Allenfalls das Argument, dass die Umsatzspitze im Automobilgeschäft in 2016 erreicht worden sein könnte, lässt sich nicht ganz von der Hand weisen. Bei Daimler wurden zuletzt allerdings so viele neue Modelle eingeführt, dass allein deswegen schon zweistellige Gewinnzuwächse im laufenden Jahre möglich sind.[/vc_column_text][vc_column_text]Deswegen haben wir nicht gezögert, eine Verkaufsoption mit Basis 68 EUR und Laufzeit März für eine Einnahme von 2,33 EUR zu verkaufen. Damit kann bis zur Fälligkeit die Aktie für 68 EUR zwar an uns verkauft werden, durch die schon erhaltene Optionsprämie sinkt der Einstand auf 65,67 EUR. Die Aktie hat zwischenzeitlich auf 66,85 EUR nachgegeben, so dass Sie heute noch einen Schnaps mehr für die Option vereinnahmen können.[/vc_column_text][vc_column_text]Dasselbe Manöver gelang Anfang der Woche mit der Volkswagen-Aktie, wo wir für 2 EUR eine Verkaufsoption mit Basis 140 EUR und Fälligkeit schon am Freitag der kommenden Woche verkaufen. Hier wäre demgemäß unser Einstand für eine VW-Aktie bei 138 EUR.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19352″ img_size=“full“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19356″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Im Aktien-Musterportfolio kauften wir vergangene Woche die Aktie von British Petroleum. Um nicht zu viel Ölwerte zu halten, trennen wir uns aktuell von der griechischen Raffinerie-Aktie Hellenic Petroleum zum aktuellen Kurs von 4,29 EUR.[/vc_column_text][vc_column_text]Nach Veröffentlichung des 2016er Ergebnisses verlor die Tullow Oil-Aktie sofort fast 7% – das, obwohl mit 500 Mio. USD der Cashflow signifikant höher ausfiel als allgemein erwartet worden war. Dennoch blieb es bei einem Verlust von 600 Mio. USD, was unter den Erwartungen lag und sofort Raum für Diskussionen über die Chancen einer erfolgreichen Verlängerung der mit immerhin 4,8 Mrd. USD relativ hohen Schulden gab.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir denken, dass Tullow 2018 rund 30 Cents pro Aktie verdienen dürfte, wenn der Ölpreis auf dem aktuellen Niveau verharrt. Das würde einen Umsatz von 1,86 Mrd. USD und einen Vorsteuergewinn von fast 500 Mio. USD bedeuten. Die Verschuldung hatte durch einige Großprojekte bedingt 2016 ihren Spitzenwert erreicht und wird in den nächsten zwei Jahren um rund 20% sinken. Das dürfte auch die Gläubiger beruhigen. Allenfalls ein neuer Absturz des Ölpreises wäre für uns ein Grund, sich zu verabschieden. Halten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
Die Konsolidierung setzt sich fort
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-31T15:51:11+01:0009.02.2017|Kategorien: Aktienmarkt|Kommentare deaktiviert für Die Konsolidierung setzt sich fort
Über den Autor: © ICM Concept GmbH
Die ICM concept GmbH arbeitet eng mit ihrer Muttergesellschaft, der ICM Investmentbank AG, in den Bereichen Research, Information und Finanzanlagen zusammen.
Gemeinsam mit ihr nutzt sie die über viele Jahre erworbene Expertise in den Segmenten des Assetmanagement und der Vermögensverwaltung, um gezielt marktrelevante Informationen aufzubereiten und zugänglich zu machen.
Weitere Infos unter www.i-c-m-concept.com.
