[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Debakel um die US-Gesundheitsreform von US-Präsident Donald Trump wurde bereits am Dienstag von den Anlegern an den New Yorker Börsen abgehakt. Das gab den europäischen Indizes – allen voran dem Dax – ebenfalls Rückenwind. Er kratzt inzwischen am Alltime-High bei 12.300 Punkten.[/vc_column_text][vc_column_text]Trump wird sich nun umso mehr um seine Steuerreform bemühen – so die herrschende Meinung und gleichzeitig neue Hoffnung. Unterstützt werden die Kurse auch durch die überraschend gute Kauflaune der US-Verbraucher. Das Stimmungsbarometer stieg auf ein 17-Jahres-Hoch von 125,6 Punkten.[/vc_column_text][vc_column_text]Der private Konsum gilt derzeit weltweit als Hauptstütze der Weltkonjunktur und liefert immer wieder positive Nachrichten. Wir bleiben allerdings noch bei unserer neutralen Haltung der Vorwochen, denn bekanntermaßen macht eine Schwalbe noch keinen Sommer. Denn so lange in den USA keine Details zu den Steuerplänen bekannt sind und das US-Parlament keine Zustimmung signalisiert, steht die aktuelle Erholung auf tönernen Füßen. Außerdem kann das Reformpaket kleiner ausfallen oder die Staatsverschuldung stärker in die Höhe getrieben werden. Schließlich fallen durch die Beibehaltung der bisherigen US-Krankenversicherung „Obamacare“ die ursprünglich eingeplanten Einsparungen weg.[/vc_column_text][vc_column_text]In diesem Kontext ist auch der aktuell wieder leicht rückläufige Eurokurs zu sehen. Nach einem überraschend starken Anstieg auf Kurse zum Euro von über 1,09 war eine Konsolidierung an der Zeit. Der Preis für die Unze Gold hat bislang nicht mitgezogen. Üblicherweise korrelieren Gold und USD negativ zueinander, so dass das derzeitige Verhalten eher die These stützt, dass die Eurostärke noch nicht zu Ende ist. Daher bleiben wir erst einmal in unserem Gold-Proxy, der Barrick-Gold-Aktie, long.[/vc_column_text][vc_column_text]Als goldrichtig hat sich bislang der Rückkauf der Tullow Oil erwiesen. Mit rund 200 Pence Einstand hatten wir in der vergangenen Woche fast das Tief erwischt. Wichtig ist nun, dass sich der Ölpreis wieder stabilisiert. Überraschend starke Zahlen aus den USA in Sachen Lagerbestände und aktive Bohranlagen (derzeit 652 Rigs) hatten ihn ausgelöst. Das schnelle Comeback der Fracking-Industrie offenbart, dass deren Breakeven-Preis pro Barrel wohl zwischenzeitlich gesunken ist. So gleicht das gestiegene Angebot die Förderbremse der OPEC quasi aus. Allerdings steigt auch der Verbrauch. Kurzfristig – im Mai – dürfte die OPEC eine Verlängerung der Förderkürzungen in ihren Kreisen durchdrücken, was wiederum zu einem Anstieg in Richtung 55–60 USD führen würde. Das könnte auch den Kursen der Ölaktien wieder Auftrieb geben.[/vc_column_text][vc_column_text]Positive Aussichten und eine Anhebung der Guidance führten am Freitag beim Chipproduzenten Infineon zu einem beachtlichen 9%igen Kursanstieg auf ein neues Mehrjahreshoch. Wir haben die Gelegenheit genutzt, den Wert mit insgesamt 16% Kursgewinn zu verkaufen. Angesichts des doch starken Anstiegs und der nach wie vor hohen Bewertung würden wir Ihnen zur selben Vorgehensweise raten. Obendrein bekommen Sie aktuell nochmals 3% mehr. Damit wird eine Position im Musterportfolio wieder vakant und wartet auf Neubesetzung (14 von 15 belegt).[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Und unsere mehrfach an dieser Stelle geäußerte These, dass gerade europäische Banken das Potenzial zum Outperformer haben, wurde nebenbei durch die Ratingagentur S&P bestätigt. Sie hat die Deutsche Bank und Commerzbank heraufgestuft. Die Benotung für vorrangige, unbesicherte Verbindlichkeiten ist für beide Geldhäuser auf „A-“ von zuvor „BBB+“ angehoben worden. Der Ausblick wurde allerdings auf „negativ“ von zuvor „credit watch positive“ revidiert. Dennoch: Sobald die Zinswende für den Euro am Horizont auftaucht, dürfte die „Saure-Gurken-Zeit“ für Banken ausklingen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18154″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Am vergangenen Montag hatte der russische Food-Retailer X5 Retail die Zahlen für 2016 vorgestellt. Diese waren mehr als überzeugend. Der Umsatz ist im Jahresvergleich um 27,8% gestiegen. Der Marktanteil beträgt in Russland nun 8,0% und war in 2015 noch bei 6,3%. Für das Jahr 2019 wird ein Marktanteil von 11% geschätzt. In 2015 hat das Unternehmen 1.537 Filialen eröffnet. In 2016 waren es 2.167 und in 2017 sollen weitere 2.000 folgen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Das Unternehmen realisiert aktuell eine EBITDA-Marge von 7,0%. Bis zum Jahr 2019 soll diese auf 7,3% steigen. Die Eigenkapitalrendite liegt bei rund 19% und soll ebenfalls bis 2019 auf 21,7% steigen. Interessant sind auch die Leverage Ratios. So liegt die Relation Net Debt to Equity aktuell bei 108,5% und soll sich bis 2019 auf rund 55% verbessern. Das gleiche gilt auch für die Relation Net Debt to EBITDA. Diese liegt bei 1,9 und soll bis 2019 auf 1,1 fallen.

Wir konnten die Position vor rund zwei Wochen bei 28,82 USD eröffnen und freuen uns über die aktuelle Kursentwicklung. Die Analysten von J.P.Morgan haben das Kursziel um 1 USD auf 39 USD angehoben. Wir halten die Position.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18155″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]