[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es könnte so etwas wie ein sprichwörtliches Elefantenrennen werden! Denn kurz vor Jahresultimo bringen sich die beiden Fahrdienst-Vermittler Uber und sein schärfster Konkurrent Lyft in Stellung, um im kommenden Jahr an die Börse zu gehen. Den Auftakt machte am vergangenen Dienstag Lyft, als man bei der amerikanischen Wertpapieraufsicht SEC die entsprechenden Papiere für einen Börsengang einreichte. Nur Stunden später wurde berichtet, dass auch Uber seine Unterlagen eingereicht habe.[/vc_column_text][vc_column_text]Ein direkter Vergleich beider Unternehmen fällt erst einmal eindeutig aus. Denn während Uber mit einem geschätzten Marktanteil von rund 60% unangefochtener Marktführer bei den Fahrvermittlern mit rund 75 Mio. Kunden, 3 Mio. Fahrern unter Vertrag und Aktivitäten in mehr als 60 Ländern ist, agiert Lyft nur in den USA und Kanada. Allerdings wächst dieses Unternehmen nach vorliegenden Zahlen rund dreimal so stark wie Uber.[/vc_column_text][vc_column_text]Was aber auch nötig ist. Denn während es Lyft derzeit auf eine Bewertung von rund 15 Mrd. USD bringt, war schon vor Wochen im Gespräch, dass Uber bei einem Börsengang bis zu 120 Mrd. USD wert sein könnte (wir hatten darüber schon in Ausgabe 44/18 berichtet).[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Was beide Börsengänge dabei so besonders macht: Es sind die ersten Börsengänge aus dem Bereich der so genannten Gig Economy. Abgeleitet vom englischen Gig = Auftritt werden damit Geschäftsmodelle beschrieben, in denen nicht mehr feste Mitarbeiter eine Rolle spielen, sondern freie Mitarbeiter, die sich von Auftrag zu Auftrag hangeln.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“28569″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Ein Problem, mit dem Uber schon seit Jahren konfrontiert wird. Denn diese Gig-Arbeiter wollen natürlich inzwischen auch aus regelmäßigen Beschäftigungsmodellen entsprechende Arbeitnehmerrechte ableiten. Damit werden die Börsengänge von Uber und Lyft letztlich wohl auch eine erste Probe, wie der Markt solche Geschäftsmodelle bewertet, die letztlich vom Wohlwollen der freien Mitarbeiter und damit von deren Kosten abhängen.[/vc_column_text][vc_column_text]Der bisherige Befund dabei: Zumindest was Uber angeht, scheint der Markt bislang weiterhin optimistisch zu sein. So ist auch bisher der erste Test am Kapitalmarkt durchaus zufrieden stellend verlaufen. Wir hatten in Ausgabe 44/18 auf die Emission zweier neuer Anleihen von Uber hingewiesen und diese auch zum spekulativen Kauf empfohlen.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Performance ist zwar derzeit noch eher dürftig, was allerdings auch dem generellen Marktumfeld zuzuschreiben ist. Aber mit dem geplanten Börsengang im neuen Jahr könnte hier ein deutlich höheres Momentum stattfinden. Zumal beide Anleihen mit Calls ausgestattet sind und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Uber zumindest eine Anleihe davon entsprechend vorzeitig kündigt. Deshalb bestätigen wir auch hier für die beiden Anleihen unsere Kauf-Empfehlung.[/vc_column_text][vc_single_image image=“28561″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Kapitalmärkte: Die ersten Highlights für das nächste Jahr sind gesetzt
Von © ICM Concept GmbH|2018-12-14T11:26:40+01:0013.12.2018|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Kapitalmärkte: Die ersten Highlights für das nächste Jahr sind gesetzt
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