Es könnte so etwas wie ein sprichwörtliches Elefantenrennen werden! Denn kurz vor Jahresultimo bringen sich die beiden Fahrdienst-Vermittler Uber und sein schärfster Konkurrent Lyft in Stellung, um im kommenden Jahr an die Börse zu gehen. Den Auftakt machte am vergangenen Dienstag Lyft, als man bei der amerikanischen Wertpapieraufsicht SEC die entsprechenden Papiere für einen Börsengang einreichte. Nur Stunden später wurde berichtet, dass auch Uber seine Unterlagen eingereicht habe.

Ein direkter Vergleich beider Unternehmen fällt erst einmal eindeutig aus. Denn während Uber mit einem geschätzten Marktanteil von rund 60% unangefochtener Marktführer bei den Fahrvermittlern mit rund 75 Mio. Kunden, 3 Mio. Fahrern unter Vertrag und Aktivitäten in mehr als 60  Ländern ist, agiert Lyft nur in den USA und Kanada. Allerdings wächst dieses Unternehmen nach vorliegenden Zahlen rund dreimal so stark wie Uber.

Was aber auch nötig ist. Denn während es Lyft derzeit auf eine Bewertung von rund 15 Mrd. USD bringt, war schon vor Wochen im Gespräch, dass Uber bei einem Börsengang bis zu 120 Mrd. USD wert sein könnte (wir hatten darüber schon in Ausgabe 44/18 berichtet).

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