[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es sind zwar noch gut vier Wochen, bis die Berichtssaison zum zweiten Quartal beginnt. Doch bereits jetzt bringen sich Unternehmen und Analysten vor der so genannten Quiet Period (wenn US-Firmen nur noch sehr eingeschränkt über Unternehmensergebnisse im Vorfeld der Berichterstattung informieren dürfen/sollen) in Stellung, um den Markt nicht zu stark zu überraschen. Was insbesondere für negative Impulse gilt.[/vc_column_text][vc_column_text]Aktuell sind es vor allem die US-Banken, die Warnungen herausschicken. Erinnert sei, dass im ersten Quartal vor allem die Ergebnisse aus dem Handelsgeschäft für sehr positive Gewinnzuwächse gesorgt hatten. Nach Auskunft einiger Großbanken dürfte sich dies im zweiten Quartal nur schwer wiederholen lassen. So warnte letzte Woche die Citigroup, dass ihre Handelseinnahmen im zweiten Quartal rückläufig sein werden. Damit schloss sich dieses Kreditinstitut den beiden Wettbewerbern JP Morgan und Bank of America an, die bereits zuvor geringere Handelsumsätze prognostizierten.[/vc_column_text][vc_column_text]Die spannende Frage dabei: Wie wird der Markt diese Zahlen generell interpretieren? Durchschnittlich prognostizieren die Banken einen Rückgang bei den Handelseinnahmen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, also im Bereich von 10-15%. Allerdings lagen die Ergebnisse vor einem Jahr auch überdurchschnittlich hoch, weil ein sehr aktives Handelsgeschäft im Umfeld der Brexit-Abstimmung in Großbritannien zu verzeichnen war. Insofern:[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Für die Banken könnte selbst ein Rückgang im Handelsgeschäft am Markt noch glimpflich aufgenommen werden, wenn sich die Beurteilung der vorjährigen Sondersituation durchsetzt. Sollten die Anleger dagegen eine grundsätzliche Schwäche annehmen, wären wohl deutliche Gewinnmitnahmen zu erwarten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“16955″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Am Anleihenmarkt ist man diesbezüglich noch zurückhaltend. Unsere drei empfohlenen Bank-Anleihen aus Amerika hatten in den vergangenen Wochen bzw. Monaten deutliche Aufschläge realisieren können. Vor dem Hintergrund der neuen Einschätzungen dürfte das positive Momentum nun erst einmal abnehmen. Allerdings rechnen wir speziell für die Anleihen nicht damit, dass es hier zu größeren Verkäufen kommt. Insofern raten wir dazu, in allen drei Anleihen investiert zu bleiben. Die beiden bisherigen Kaufempfehlungen in JP Morgan und Citigroup werden allerdings auf Halten zurückgenommen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16956″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
US-Banken: Das könnte Probleme machen
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-11T19:41:23+01:0008.06.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für US-Banken: Das könnte Probleme machen
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