Es scheint wie verhext: Kaum zeigt die Reisebranche belastbare Erholungstendenzen, kommt eine neue Corona-Variante um die Ecke und sorgt für neue Turbulenzen. Das zeigt sich auch bei TUI. Wobei allerdings nicht zu übersehen ist, dass der generelle Trend eher darauf hinweist, dass die Verluste und operativen Rückschläge aus der Hoch-Zeit der Pandemie nach und nach abgearbeitet werden können. So musste TUI zwar zuletzt nur einen erheblichen Jahresverlust von 2,5 Mrd. EUR melden. Dieser lag allerdings dann unter dem Vorjahresverlust von 3,1 Mrd. EUR.

Wohin die Reise gehen könnte, zeigt sich noch besser beim Umsatz. Dieser betrug im zurückliegenden Geschäftsjahr 4,7 Mrd. EUR. Allerdings erreichte TUI allein in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres einen Umsatz von 3,5 Mrd. EUR, fast dreimal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Gerade diese Zahlen sind es dann, warum TUI sich grundsätzlich optimistisch zeigt. Das gilt insbesondere für die steigenden Buchungszahlen. Zumal der Touristikkonzern selbst auch bei seinen Kostensenkungsplänen schrittweise vorankommt.

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