[vc_row][vc_column][vc_column_text]Noch vor ein, zwei Wochen sah die Stimmung bei den Sachversicherern bzw. den entsprechenden Rückversicherern gut aus. Im Vorfeld des Jahrestreffens in Monte Carlo hatten sich etliche Branchenvertreter positiv geäußert, dass man beim Prämien-Neugeschäft preislich die Talsohle hinter sich gebracht hat. Hinzu kam, dass etliche Quartals- und Halbjahresbilanzen dadurch entlastet wurden, dass es in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres keine größeren Schäden bzw. Naturkatastrophen gegeben hatte, die zu regulieren waren. Das sieht jetzt anders aus:[/vc_column_text][vc_column_text]Denn in den vergangenen Tagen litt der Süden der USA unter dem Tropensturm „Harvey“, der vor allem in Texas und Louisiana wütete. Die Bilder von den dramatischen Überschwemmungen in der texanischen Metropole Houston sind aktuell allgegenwärtig. Für die dort lebenden Menschen sind das natürlich schwierige Stunden, und nicht wenige wirtschaftliche Existenzen sind dabei zerstört worden. Doch für den Kapitalmarkt ist es aktuell natürlich auch interessant, welche Belastungen nun auf die Versicherer zukommen.[/vc_column_text][vc_column_text]Allgemeiner Tenor dabei: Es wird zwar teuer, aber nicht so schlimm wie frühere Hurrikan-Schäden. Während in den vergangenen Jahren die beiden bekanntesten Hurrikans „Katrina“ und „Sandy“ Kosten von zusammen rund 116 Mrd. USD für die Branche verursacht haben sollen, dürfte es sich bei „Harvey“ nur um einen einstelligen Betrag bei den versicherten Schäden handeln. So schätzt der Rückversicherungsbroker BMS die gesamten Schäden zwar auf über 10 Mrd. USD, wovon allerdings nur rund 5 Mrd. USD versichert sein dürften.[/vc_column_text][vc_column_text]Damit relativieren sich erste Schätzungen, die sogar von ähnlichen Schadenshöhen wie bei „Katrina“ (damals knapp 80 Mrd. USD) ausgingen. Die Rückversicherer, bei denen die Schadensregulierungen in den meisten Fällen letztendlich landen, beeilen sich entsprechend, um hier Entwarnung zu geben. Aus unserem derzeitigen Empfehlungs-Universum betrifft dies insbesondere die Hannover Rück sowie die Swiss Re. Gerade für Letztere ist es wichtig, hier Entwarnung zu geben. Denn wie wir vor kurzem gemeldet hatten, musste der Schweizer Rückversicherer ein eher schwaches erstes Halbjahr ausweisen, in dem der Gewinn deutlich eingebrochen war.[/vc_column_text][vc_column_text]Das Kontrastprogramm dazu lieferte, wie vor 14 Tagen berichtet, Hannover Rück ab. Der deutsche Rückversicherer beeilte sich denn auch, um klarzustellen, dass die erwarteten Kosten für „Harvey“ weit unter denen von „Katrina“ oder „Sandy“ liegen würden. Eine Aussage, die insgesamt der Branche am Kapitalmarkt hilft. Zumindest, was den Anleihenbereich angeht. An der insgesamt positiven Tendenz von Hannover Rück hat sich nach unserer letzten Besprechung im Wesentlichen nichts geändert, weshalb wir hier auf eine Chart-Darstellung verzichten können. Deutlich interessanter ist da die jüngste Kursentwicklung in der Swiss-Re-Anleihe.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Denn hier konnte die bis dato relativ volatile Kursentwicklung der letzten Monate überraschend abgeschlossen werden. Das Resultat sind neue Jahres-Höchststände. Was in der Hauptsache wohl daran liegen dürfte, dass die Swiss Re wie berichtet über eine sehr starke Kapitalausstattung verfügt, mit der sie solche negativen Ereignisse wie den aktuellen Tropensturm unproblematisch abfedern kann.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“15872″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Fazit: Auch wenn die derzeitigen Nachrichten-Schlagzeilen eher negativ gefärbt sind, so sind die von uns empfohlenen Rückversicherer weiterhin so solide aufgestellt, das sie weiter ein attraktives Investment sind.[/vc_column_text][vc_single_image image=“15873″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]