Auch bei ThyssenKrupp spielt das Thema Spin-offs derzeit eine wichtige Rolle. Wobei man hier schon dabei ist, Fakten zu schaffen. Dabei geht es insbesondere um die Wasserstoff-Aktivitäten. Diese sollen separiert und an die Börse gebracht werden. Konzernchefin Martina Merz kündigte diesbezüglich an, dass man mit einem Börsengang der Sparte Uhde Chlorine Engineers bereits im Frühjahr 2022 plane.

IAber auch für die Stahlsparte gibt es mehr oder weniger neue Pläne. Nach dem damaligen gescheiterten Verkauf bzw. Fusion mit Tata Steel Europe will der Konzern die Stahlsparte nun möglichst schnell und preiswert loswerden. Preiswert heißt in diesem Fall, dass die eigenen finanziellen Aufwendungen möglichst gering gehalten werden sollen. ThyssenKrupp selbst peilt im Zweifel nur eine kleine weitere Beteiligung an. Eine Entscheidung darüber sollen die Aktionäre auf der nächsten HV im Februar treffen.

Darüber hinaus legte ThyssenKrupp die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 per Ende September vor. Dabei konnte der Konzern eine deutliche Verbesserung dank des Sanierungsprogrammes vorweisen. Beim Umsatz profitierte ThyssenKrupp dabei von der bekannten konjunkturellen Erholung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. So schaffte das Unternehmen ein Umsatzplus von 18% auf 34 Mrd. EUR.

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