Endlich am Ziel. Nach zwei Jahren intensiver Verhandlungen haben Thyssenkrupp und der bisherige Wettbewerber Tata Steel offiziell den Zusammenschluss ihrer europäischen Stahlwerke verkündet. Das neue Gemeinschaftsunternehmen wird dann mit fast 50.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 17 Mrd. EUR erwirtschaften. Für Thyssenkrupp ist es letztlich die Abkehr von seinen Wurzeln. Umso interessanter dürfte es werden, wie sich der Industriekonzern in den nächsten Jahren aufstellt. Nach dem Willen von ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger will man weiterhin das Geschäft mit Aufzügen, U-Booten, Großanlagen und Automotive betreiben. Allerdings machen aktivistische Investoren weiter Druck, über weitere Assetverkäufe zu entscheiden. Zur Disposition könnten dabei neben dem Werftgeschäft (inklusive U-Boote) auch der Werkstoffhandel stehen. Also: Eine Etappe geschafft, etliche stehen aber noch bevor. Die von uns empfohlene Anleihe bleibt auf Halten.

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