Die Zahlen, welche die Telecom Italia zum ersten Quartal 2021 präsentierte, waren zwar jetzt nicht so, dass es einen vom sprichwörtlichen Hocker reißen würde. Aber man schaffte in wesentlichen Parametern, die Analystenprognosen zu überbieten. Das betraf unter anderem auch den Umsatz. Insgesamt wies man hier einen Umsatz von 3,10 Mrd. EUR aus statt erwarteter 3,05 Mrd. EUR. Während das Festnetzgeschäft überraschend stark ausfiel, schwächelte Telecom Italia allerdings im Mobilfunk.

Demgegenüber überzeugte der operative Gewinn. Dieser fiel für den Heimatmarkt mit 1,28 Mrd. EUR deutlich besser aus als die erwarteten 1,14 Mrd. EUR. Im Brasilien-Geschäft verdiente das Unternehmen auf operativer Basis 304 Mio. EUR. Die von FactSet
befragten Analysten hatten hier mit 234 Mio. EUR gerechnet.

Natürlich stand auch hier eher der Ausblick im Mittelpunkt. Sowohl beim organischen EBITDA nach Leasingkosten als auch bei den ServiceUmsätzen rechnet das Unternehmen in diesem Jahr mit stabilen bzw. niedrigen einstelligen Prozentzuwächsen. In den Folgejahren soll das Umsatzwachstum allerdings etwas an Dynamik zulegen können. Für uns noch wichtig: Bei der Nettoverschuldung will Telecom Italia weiterhin den Berg abtragen. Als Ziel für dieses Jahr gelten insgesamt 16,5 Mrd. EUR. Für 2022-2023 peilt man eine Ratio von Nettoverschuldung zur EBITDA von dem rund 2,6fachen an (Ende 2020 das 3,6fache).

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