Auch wenn der italienische Telekom-Anbieter Telecom Italia (TIM) im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres sowohl beim Umsatz als auch beim  Gewinn erneut Rückgänge verzeichnen musste, so gilt die Quartalsbilanz doch als positiver Lichtblick. Dies insbesondere deshalb, weil TIM seinen  operativen Free Cashflow massiv verbessern konnte. Nach -17 Mio. EUR im Vorjahresquartal wies der Konzern nun einen positiven Cashflow von 541 Mio. EUR aus.

Beim Umsatz ergab sich ein Rückgang um 4,6% auf 4,5 Mrd. EUR. Dies war auch externen Faktoren geschuldet. Organisch ergab sich ein Rückgang um nur  2,9%. Beim EBITDA ermäßigte sich der Wert um 2,1% auf knapp 1,8 Mio. EUR. Netto verdiente das Unternehmen 165 Mio. EUR nach 199 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.

Mit diesen Zahlen lag Telecom Italia dennoch besser als erwartet. Dies muss auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass der Telekom- Anbieter im vergangenen Jahr gleich zwei Gewinnwarnungen aussprechen musste und nach Abschreibungen in Höhe von 2,6 Mrd. EUR einen Nettoverlust  von 1,4 Mrd. EUR meldete. Ebenfalls positiv: Die Nettoverschuldung geht weiter zurück. Zwar nur leicht um rund 450 Mio. EUR auf 25,08 Mrd. EUR. Aber  wichtig für den Markt ist, dass hier überhaupt ein entsprechender Trend etabliert werden kann.

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