Schon vor ein paar Wochen (Ausgabe 41/19) hatten wir darüber berichtet, dass die italienische Telefongesellschaft
über weitere Asset-Verkäufe nachdenkt. Nun werden die Pläne konkret. Es geht um die 23 Datenzentren, die bislang unter dem Dach der Telecom Italia (TIM) arbeiten. Diese sollen in eine neue Gesellschaft ausgelagert werden und könnten im kommenden Jahr auf einen Gesamtumsatz von rund 500 Mio. EUR kommen. Dabei lädt TIM institutionelle Investoren ein, sich daran zu beteiligen. Außerdem will man enger mit Google Cloud zusammenarbeiten.

Tendenziell könnte hier auch ein Börsengang geplant sein. Allerdings dürfte das aktuell nur ein Vorgeplänkel sein für das, was Telecom Italia Anfang kommenden Jahres präsentieren will. Denn dann soll es einen neuen Strategieplan geben, der unter anderem die Themen Rückführung der Verschuldung wie auch Maßnahmen für eine höhere Rentabilität beinhalten soll.

In den ersten neun Monaten des Jahres hatte TIM einen Umsatzrückgang von 4,6% auf 13,4 Mrd. EUR hinnehmen müssen. Im dritten Quartal gingen die Umsätze sogar überproportional um 6,1% zurück. Allerdings schaffte es das Unternehmen im Gegenzug, seinen operativen Gewinn auf Basis EBITDA um 4% auf 6 Mrd. EUR zu steigern. Das lag allerdings hauptsächlich daran, dass  die brasilianischen Aktivitäten derzeit sehr gut laufen.

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