Nach unserem ersten Update zu russischen Emittenten in der vergangenen Woche setzten wir das Thema weiter fort und fokussieren uns an dieser Stelle auf unsere beiden Bank-Emissionen. Die Sberbank hat kürzlich die Ergebnisse für die ersten acht Monate des Geschäftsjahres vorgelegt. In den einzelnen Kategorien fiel das Ergebnis dabei durchaus etwas durchwachsen aus. Unter dem Strich konnte das größte Kreditinstitut des Landes allerdings eine deutliche Gewinnsteigerung im Berichtszeitraum darstellen.

Die Bank musste bei den Unternehmenskrediten einen Rückgang um 4,5% hinnehmen. Dafür stieg das Volumen mit privaten Endverbrauchern um stattliche 11,5% an. Ebenfalls einen deutlichen Zuwachs verzeichnete das Depotgeschäft. Hier gab es ein Plus von fast  19%. Bei den Netto-Zinseinnahmen ergab sich ein Abschlag von 1,4 %, während das Kommissionsgeschäft um 5,5% zulegen konnte. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen vor Steuern rund 742,5 Mio. RUB, ein Plus von 11,4% zum Vorjahreszeitraum. Netto ergab sich ein Zuwachs  von 9,7%. 

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren