Die Ratingagentur Standard & Poor´s hat in den vergangenen Tagen den Ausblick für Sasol von negativ auf positiv revidiert und das BB Rating bestätigt. Die Ratingagentur habe vor allem die besseren Bilanzkennzahlen, die Verkäufe von Vermögenswerten mit einem Bruttoerlös von 3,2 Mrd. USD, Maßnahmen zur Erhaltung der Liquidität sowie ein günstiges Marktumfeld überzeugt. Das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit machte im Geschäftsjahr 2021 rund 36% der Verschuldung aus. Im Geschäftsjahr 2020 lag diese Relation bei 13%.

Für das kommende Geschäftsjahr wird diese Relation auf 35-40% geschätzt, mit weiter steigender Tendenz in den nächsten zwei Jahren. Es wurde auch das Transformationsprogramm Sasol 2.0 gelobt. Dabei soll langfristig der Nettoverschuldungsgrad nur noch das 1,0 bis 1,5fache betragen und die Fokussierung auf Spezial-Chemikalien liegen.

S&P stuft das Rating von Sasol besser als das Rating der Staatsanleihen (BB- / stabil) ein. Ein RatingUpgrade ist nicht auszuschließen, wenn das Verhältnis des operativen Ergebnisses zu den Schulden dauerhaft über 30% liegen sollte. Der aktuell hohe Ölpreis dürfte ebenfalls positiv zum Schuldenabbau beitragen. Wir bleiben investiert.

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