Der russische Aluminiumhersteller möchte dem Trend der Dekarbonisierung folgen und plant dafür, die kohlestoffintensiven Geschäftsbereiche in ein separates Unternehmen auszugliedern. Rusal soll dabei in „AL+“ umbenannt werden und sich auf die Produktion von CO2-armen Aluminium fokussieren. Die neugegründete Gesellschaft wird sich dann vor allem auf den heimischen Markt konzentrieren.

Es wurde noch keine endgültige Entscheidung über die Struktur der Transaktion getroffen und es gibt auch noch keinen vorläufigen Zeitplan. Die vorgeschlagene Abspaltung unterliegt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und anderer Interessengruppen, wie z. B. der Aktionäre und Kreditgeber. Aus diesen Gründen ist zum jetzigen Zeitpunkt die Auswirkung auf die ausstehenden Anleihen noch nicht klar, da das Unternehmen zu gegebener Zeit Gespräche mit seinen wichtigsten Kreditgebern aufnehmen wird. Wahrscheinlich werden die Schulden zwischen AL+ und der neu gegründeten Gesellschaft aufgeteilt werden. Aus diesem Grund bleiben wir vorerst in der von uns bevorzugten Anleihe investiert.

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