Eigentlich eröffnen inzwischen die amerikanischen Banken quasi offiziell die jeweilige Berichtssaison. Doch diesmal preschte der Softdrink-Produzent PepsiCo mit seinen Quartalszahlen vor. Zum Glück, möchte man sagen. Denn diese fielen insgesamt recht positiv aus.

Zwar muss PepsiCo wie auch sein Rivale Coca-Cola schon seit längerem mit einer Flaute bei den normalen zuckerhaltigen Softdrinks kämpfen. Im Berichtsquartal bedeutete dies einen Umsatzrückgang um 1% auf 5,2 Mrd. USD im nordamerikanischen Markt. Doch konnte das Unternehmen mit seiner Snack-Sparte diesen Rückgang mehr als wettmachen. Die Sparte Frito-Lay, die insbesondere in Amerika mit ihren Kartoffel- und Tortilla-Chips bekannt und beliebt ist, erreichte ein Umsatzplus von 4%. Daraus ergab sich dann für den Gesamtkonzern auf Nettobasis ein Plus von 2,4%.

Auf den ersten Blick konnte der Gewinn davon nicht profitieren. Hier ergab sich ein Rückgang beim Gewinn je Aktie um 13% auf 1,28 USD bzw. 1,8 Mrd. USD. Doch war dies vor allem Sonderfaktoren wie einer höheren Steuerlast geschuldet. Insgesamt konnte PepsiCo mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,61 USD die Markterwartungen deutlich schlagen, die bei nur 1,51 USD je Aktie gelegen hatten.

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