[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Einigung der Ölförder-Staaten hat den Anstoß für eine zunehmend nachhaltige Erholung im Ölpreis gegeben. Wobei am vergangenen Wochenende mit einem gewissen überraschten Unterton die Meldung die Runde machte, dass sich alle betroffenen Länder an die Abmachung halten und entsprechende Produktionskürzungen durchgesetzt haben. Mit dem Ergebnis, dass die tägliche Produktion bisher um 1,5 Mio. Barrel gesenkt wurde und damit schon nah am Gesamtziel von 1,8 Mio. Barrel ist.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die Folgen sind in den Preischarts zu erkennen. So hat sich der Öl-Future an der New York Merkantile Exchange zeitweise schon auf über 54 USD je Barrel verbessern können. Zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen und Korrekturen sind hierbei nicht außergewöhnlich, sondern tragen letztlich zur Verstetigung des Trends bei. Hinzu kommt:[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19900″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Der neue US-Präsident Donald Trump sorgt mit einer seiner ersten Amtshandlungen für weitere Fantasie bei den Ölfirmen. Denn er hat am Dienstag zwei Projekt-Stopps, welche die Obama-Administration verfügt hatte, wieder aufgehoben. Dabei geht es zum einen um die Keystone XL Pipeline, die Öl von den kanadischen Öl-Sand-Vorkommen rund um Alberta bis nach Steele City in Kansas transportieren soll. Beim zweiten Projekt geht es um die Dakota-Access-Pipeline, die von North Dakota bis nach Illinois reichen soll.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die grundsätzliche Erlaubnis, mit diesen Bauprojekten nun weiterzumachen, heißt zwar nicht, dass diese Projekte nun unproblematisch umzusetzen sind. Schon in den vergangenen Jahren gab es massive Proteste und auch mehrere Gerichtsverfahren, um diese Pipelines zu stoppen. Dies war auch der Grund, warum die Obama-Administration hier entsprechende Dekrete verfügte. Nun also Rolle rückwärts, was natürlich die entsprechenden Pipeline-Betreiber in den Mittelpunkt rückt.[/vc_column_text][vc_column_text]Für Keystone XL ist die kanadische TransCanada verantwortlich, während das Dakota-Access-Projekt in Händen von Energy Transfer Partners liegt. Letztere werden von zahlreichen amerikanischen und ausländischen Banken finanziell getragen. Dritter im Bunde ist Kinder Morgan, dessen Pipeline-Projekt Trans Mountain Expansion Project in direkter geografischer Konkurrenz zu Keystone XL steht. Dies bedeutet, dass nach Fertigstellung der neuen Pipelines ein entsprechender Wettbewerbsdruck zu erwarten ist. Allerdings dürften hier bis zur endgültigen Fertigstellung noch einige Jahre vergehen. Hinzu kommt, dass das Kinder-Morgan-Projekt nach bisheriger Planung vor der Keystone-XL-Pipeline fertig werden dürfte, was am Ende entscheidende Vorteile bringen könnte.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir rechnen damit, dass die nordamerikanischen Pipeline-Betreiber einerseits durch das deutlich verbesserte regulatorische Umfeld profitieren. Andererseits schafft der allgemeine Markttrend bei den Ölpreisen auch bei den Pipeline-Betreibern Preisspielräume, die sie an die Ölfirmen weitergeben können. Unter dieser Prämisse halten wir es für aussichtsreich, hier ein kleines Paket an Pipeline-Bonds zu schnüren. Alle drei genannten Firmen haben Anleihen ausstehen. Wir haben in der Tabelle 3 Anleihen herausgesucht, die wir aktuell für kaufenswert halten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19908″ img_size=“full“][vc_single_image image=“19888″ img_size=“full“][vc_single_image image=“19896″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“19904″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Öl-Comeback: Auch ein Infrastruktur-Thema
Von © ICM Concept GmbH|2018-02-02T15:37:59+01:0026.01.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Öl-Comeback: Auch ein Infrastruktur-Thema
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