[vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]An den europäischen Börsen hielt die Freude über das Ausbleiben negativer Überraschungen bei den Wahlen zum Europäischen Parlament nicht lange an. Der Verhandlungsmarathon zwischen den USA und China kommt hingegen zu keiner baldigen Einigung, wenn man den letzten Aussagen des US-Präsidenten Glauben schenkt. Wenn die Märkte über den Sommer in einem „No-deal“-Szenario leben müssen, das unweigerlich eine Abschwächung der Weltkonjunktur nach sich zöge, würde das weiteren Kursavancen an den Aktienmärkten den Garaus machen.[/vc_column_text][vc_single_image image=”32120″ img_size=”full”][vc_column_text]Vernünftigerweise würde China zwar im Binnenmarkt die eigenen Möglichkeiten, mit Fiskal- und Geldpolitik gegenzusteuern, vollumfänglich ausschöpfen. Zuerst einmal aber würde das geringere Wachstum in vollem Umfang in der realen Wirtschaft ankommen und logischerweise entsprechende Kursverluste an den Aktienmärkten auslösen, bevor die Besserung sichtbar werden würde. Dieses Risiko scheint umso größer, da die Aktienmärkte am Mittwoch ihre bisherigen Mai-Tiefststände herausgenommen haben. Es hängt also einiges am bekannten „seidenen Faden“.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]China müsste den 25%-igen US-Einfuhrzöllen laut unserem Partner BCA Research aus Montreal ein Kreditwachstum im Binnenmarkt auf nahezu 30% (!) des BIP entgegensetzen, um die negativen Effekte des erstgenannten auszugleichen. Das hatte man historisch immer wieder geschafft. Inwieweit die chinesischen Geldmengenaggregate kurzfristig in angemessenem Ausmaß anspringen, bleibt die große Frage. Aus Sicht der Sektoren sind damit Zykliker von der wieder ins Negative gedrifteten Lage besonders belastet.[/vc_column_text][vc_column_text]Auf konjunktureller Seite stehen kurzfristig keine wesentlichen Datenveröffentlichungen bevor. Am Feiertag kommt die 2. Schätzung des US- Wirtschaftswachstums im ersten Quartal 2019 und am Freitag folgt die Veröffentlichung der offiziellen chinesischen Einkaufsmanagerindizes für den Monat Mai. Ansonsten ist der Mai rund um die Welt von diversen Feiertagen geprägt, die auf die Börsenumsätze drücken.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”32104″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Auch die Ölpreise spiegeln trotz Iran-Sanktionen seit Mai den generellen Rückwärtsgang. Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie eine weiter rückläufige Bohraktivität in den USA wirken hier am aktuellen Rand etwas stützend. Gold hingegen konnte vom neuen Krisenmodus wieder leicht profitieren und zog auf 1.284 USD pro Unze an.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Neues hörten Sie auch bei den Automobilherstellern: Dort soll der weltweit drittgrößte Autobauer aus der Taufe gehoben werden. Fiat Chrysler hat die Initiative ergriffen, diesen zusammen mit Renault, Nissan und Mitsubishi Motors zu schmieden. Die Idee, regionale Marktführer zu einem globalen zu formen, ist grundsätzlich richtig. Was der ehemalige Fiat-Chef Marcione mit der Übernahme von Chrysler bereits vormachte, muss aber nicht notgedrungen ein weiteres Mal – und vor allem in dieser Größenordnung – klappen. Dazu gleich noch mehr.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”32108″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Zum Portfolio: Eine weitere Woche schmilzt der Gewinn seit Jahresanfang dahin – und das, obwohl die Engagements bereits vor Wochen zurückgeschraubt worden waren. Nach wie vor vertrauen wir auf den US-Präsidenten, der auf eine Wiederwahl spekuliert. Sein Zollmanöver hingegen dürfte im jetzigen Stand zahlreiche Wählerstimmen kosten, da auch das US-Wachstum davon belastet ist. Wie viel Mut soll man an dieser Stelle zeigen?[/vc_column_text][vc_column_text]Was uns aufgefallen ist, ist der Ausverkauf italienischer Aktien im Nachgang der provokanten Äußerungen von Regierungs-Vize Matteo Salvini zum Thema 3%-Grenze des Haushaltsdefizits. Die Rendite der zehnjährigen italienischen Staatsanleihen hat sich auf den Weg in Richtung 3% gemacht und rückt den neben der EZB größten Gläubiger des italienischen Staates wieder in den Fokus: die Generali-Versicherung. Mit einer Solvency-Quote von 212% und einem im Vergleich sehr profitablen Leben- und Sachgeschäft zählt sie gleichermaßen zu den profitabelsten wie günstigsten Branchenvertretern. Hinzu kommt eine 5%-ige Dividendenrendite.[/vc_column_text][vc_column_text]Mit Kursen unter 16 Euro ist der Titel wenige Wochen nach dem Hoch bei rund 17,5 Euro und der Dividendenzahlung wieder interessant geworden. Wir wagen heute den Kauf und räumen stattdessen die Engagements in China Enterprise Water und Glencore aus taktischen Gründen. Damit sind nur noch 11 von 15 Zielpositionen besetzt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Bei den Optionen warten wir auf eine Gelegenheit, eine Verkaufsoption auf Volkswagen zu platzieren. Auch andere alte Kandidaten wollen wir aus der „Mottenkiste“ wieder herausholen: den führenden Grafikchiphersteller Nvidia und den Chipdesigner Lam Research. Trotz des Rückgangs bei Nvidia von rund 200 USD auf gut 140 USD wird die Aktie noch immer mit dem zwanzigfachen 19er Gewinn bezahlt. Aus Sicht des Charts bewegt sie sich allerdings bereits auf Niveaus vom Jahresanfang. Bei Lam Research ist die Situation genau umgekehrt: das KGV ist bei erträglichen 12,5, der Kurs allerdings noch rund 45 USD über dem Jahresanfang. In beiden Fällen würden wir für einen Einstieg (= Verkauf einer Putoption am Geld) die Augen offenhalten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”32112″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]
Mai endet als schlechtester Monat 2019
By © ICM Concept GmbH|2019-05-30T14:02:49+02:0029.05.2019|Categories: Anleihenmarkt|Comments Off on Mai endet als schlechtester Monat 2019
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