Beim Düngemittel-Produzenten K+S lief es im dritten Quartal erneut sehr stark. Mit einem Umsatz von 1,47 Mrd. EUR konnte das Vorjahresergebnis fast verdoppelt werden. Der operative Gewinn auf Basis EBITDA wurde mit ausgewiesenen 633 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht.

Dabei profitierte K+S insbesondere von höheren Preisen in den Segmenten Landwirtschaft sowie bei Industrieprodukten. Das kompensierte einerseits gestiegene Kosten für Energie und Material, andererseits geringere Absatzmengen. Im Bereich Landwirtschaft konnte der Umsatz zum Vorjahr von zuvor 529 Mio. EUR auf 1,2 Mrd. EUR erweitert werden. Im Industrie-Segment erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 307 Mio. EUR nach 217 Mio. EUR im Vorjahr

Auf Basis dieser Zahlen hat K+S auch die bisherige Jahresprognose konkretisiert bzw. angehoben. So rechnet man nun mit einem EBITDA bei rund 2,4 Mrd. EUR. Die bisherige Prognose lag zwischen 2,3-2,6 Mrd. EUR inklusive Gasumlage bzw. Gas-Mangellage-Szenario. Unter dem Strich wäre das am Ende das beste Jahresergebnis in der Unternehmensgeschichte. Der bisherige Spitzenwert stammt aus dem Jahr 2008 mit 1,5 Mrd. EUR. Für den Free Cashflow rechnet K+S dabei mit rund 1,2 Mrd. EUR. Das wäre am oberen Ende der bisherigen Prognose, die von 1,0 bis 1,2 Mrd. EUR reichte.

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