[vc_row][vc_column][vc_column_text]Beim Pharmakonzern Johnson & Johnson lief es im zweiten Quartal sehr gut. Der ausgewiesene Gewinn wurde um knapp 42% auf 5,6 Mrd. USD gesteigert. Darin allerdings enthalten die Erlöse aus dem Verkauf seines Desinfektionsgeschäftes. Bereinigt stieg der Gewinn immer noch um fast 23% und übertraf damit deutlich die Erwartungen des Marktes.[/vc_column_text][vc_column_text]Allerdings patzte Johnson & Johnson beim Umsatz. Dieser sank wegen negativer Währungseffekte um 1,3% auf knapp 20,6 Mrd. USD. Aber auch hier zeigte das bereinigte Ergebnis ein deutlich aufgehelltes Bild. So lag das organische Wachstum ohne Zu- und Verkäufe sogar bei 3,7%. Was der Konzern gleich zum Anlass nahm, die Prognose für das organische Wachstum von zuvor 2,5-3,5% auf 3,2-3,7% anzuheben.[/vc_column_text][vc_column_text]Wachstumstreiber war erneut das Pharmageschäft. Und das, obwohl man beim bisherigen Bestseller, dem Gerinnungshemmer Xarelto, einen Umsatzückgang um fast 20% verbuchte, was an höheren Rabatten und den inzwischen durchgeführten Reformen im US-Krankenversicherungwesen lag. Andere Präparate wie das Schuppenflechte-Mittel Stelara oder das Krebsmedikament Darzalex konnten dagegen kräftige Zuwächse verzeichnen. Indes:[/vc_column_text][vc_column_text]Für das laufende Quartal gibt sich Johnson & Johnson deutlich zugeknöpft. Denn man sieht eine wachsende Konkurrenz in Generikaprodukten. So stünden unter anderem das Prostatakrebs-Medikament Zytiga und das Arthritis-Präparat Remicade unter starkem Konkurrenzdruck. Zwar bezifferte man hier nicht genau, was man für das dritte Quartal nun erwartet. Aber das reichte schon, um im Markt eher eine Enttäuschung auszulösen. Dabei ging dann faktisch unter, dass Johnson & Johnson gleichzeitig seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr (ohne Währungseinflüsse) von zuvor 82-82,8 Mrd. USD auf 82,4-83,2 Mrd. USD angehoben hat.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Fazit: Es ist bekannt, dass Medikamente im Durchschnitt relativ schnell 80% ihrer bisherigen Umsätze einbüßen, wenn Generikapräparate auf den Markt kommen. Allerdings hat Johnson & Johnson bislang immer nachweisen können, dass man seine Produktpipeline gut gefüllt hält, im Zweifel auch durch Zukäufe. Insofern machen wir uns hier keine wesentlichen Sorgen, dass aus dem beschriebenen Schwächen bei einzelnen Medikamenten eine ernsthafte Gefährdung des Gesamtkonzerns entsteht. Deshalb raten wir auch dazu, bei der von uns empfohlenen Anleihe investiert zu bleiben.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”33368″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=”33372″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]
Johnson & Johnson spricht Warnung aus
By © ICM Concept GmbH|2019-07-19T12:57:24+02:0018.07.2019|Categories: Anleihenmarkt|Comments Off on Johnson & Johnson spricht Warnung aus
About the Author: © ICM Concept GmbH
Die ICM concept GmbH arbeitet eng mit ihrer Muttergesellschaft, der ICM Investmentbank AG, in den Bereichen Research, Information und Finanzanlagen zusammen.
Gemeinsam mit ihr nutzt sie die über viele Jahre erworbene Expertise in den Segmenten des Assetmanagement und der Vermögensverwaltung, um gezielt marktrelevante Informationen aufzubereiten und zugänglich zu machen.
Weitere Infos unter www.i-c-m-concept.com.