Der Druckmaschinen-Hersteller zeigt sich wieder robuster. Anfang August hatte das Unternehmen seine Zahlen zum ersten Fiskalquartal gemeldet. Dabei wies man einen Verlust die Aktie von 0,05 EUR aus. Auf vergleichbarer Basis hatte man im Vorjahreszeitraum noch einen kleinen Gewinn von 0,02 EUR erreicht. Aber das steckte der Markt sehr schnell weg, weil HeidelDruck in anderen Bereichen Stärke zeigte.

Das vor allem im Umsatz, der sich um rund ein Drittel auf 441 Mio. EUR verbessern konnte, was sogar mehr war als erwartet. Gleichzeitig wurde der Auftragseingang auf 652 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Auch hier übertraf das Unternehmen die Markterwartungen deutlich. Allerdings wies Heidelberger Druck dabei eher schwache Ergebnisse in der Profitabilität aus. Doch genau das könnte sich nun wieder bessern.

Denn wie das Unternehmen in dieser Woche mitteilte, rechnet man bei der EBITDA-Marge im laufenden Geschäftsjahr mit einem höheren Ergebnis als bislang geschätzt. Statt 6% bis 7% sollte die Marge nun zwischen 7% und 7,5% liegen. Dies insbesondere deshalb, weil Heidelberger Druck sich weiter verschlanken und fokussieren will. Dazu passend auch die Meldung, dass man die Software-Tochter Docufy verkauft hat. Das dürfte rund 20 Mio. EUR in die Kasse bringen

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