2021 war in jeder Hinsicht ein Ausnahmejahr für die deutsche Container-Reederei. Und geht es nach Einschätzung des Unternehmens, dürften die Antriebskräfte vorläufig auch noch weiter wirken trotz der Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Für 2021 konnte Hapag-Lloyd eine fast Verzehnfachung des Konzerngewinns auf rund 9,1 Mrd. EUR melden. Allein im vierten Quartal steigerte sich der Nettogewinn von 397 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf nun 3,52 Mrd. EUR.

Für das aktuelle Jahr rechnet man beim operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern in einer Bandbreite zwischen 8,9 und 10,7 Mrd. EUR. Im zurückliegenden Jahr waren es 9,4 Mrd. EUR. Doch letztlich wird diese Schwankungsbreite im Markt nicht negativ gesehen, sondern eher als Ausweis, dass die Reederei das erreichte hohe Niveau vorerst weiter halten kann. Denn:

Für das laufende Jahr rechnet Hapag-Lloyd mit keiner wesentlichen Entspannung in den Lieferketten, vielleicht erst in der zweiten Jahreshälfte. Um hier trotz dieser Unsicherheiten Wachstumsmomentum zu halten, ist man auch wieder beim externen Wachstum mit dabei. So hat man gerade angekündigt, von der Reederei Deutsche Afrika-Linien das Container-Liniengeschäft zu übernehmen, was insbesondere das Engagement im afrikanischen Markt stärken dürfte.

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