Der deutsche Rückversicherer Hannover Rück hat das vergangene Jahr mit deutlichen Zuwächsen abschließen können. So legten die Bruttoprämien um 12,1% zu und der Nettogewinn auf Konzernebene konnte sich überproportional stark um 39% auf 1,23 Mrd. EUR verbessern. Damit landete er auch am oberen Ende der eigenen Prognosespanne. Auch operativ zeigte sich Hannover Rück extrem gut aufgestellt, das EBIT verbesserte sich um 43% auf 1,7 Mrd. EUR.

Insgesamt konnte die Hannover Rück an allen Aktivitäten positiv partizipieren. In der Personen-Rückversicherung konnten die Nettoprämieneinnahmen um 5,1% auf 7,5 Mrd. EUR verbessert werden, in der SchadenRückversicherung erreichte das Versicherungsunternehmen eine Steigerung der Nettoprämien um 17% auf 16,6 Mrd. EUR. Wichtig für die Einschätzung natürlich nach wie vor die Schadensregulierung. Hier verbuchte Hannover Rück Netto-Belastungen aus Schäden von rund 1,3 Mrd. EUR, was über der Erwartung von 1,1 Mrd. EUR lag. Allerdings konnte man entsprechend der insgesamt positiven operativen Tendenz dies am Ende doch abfedern. Zusätzlich dazu konnte das Finanzergebnis bzw. die Kapitalanlageerträge um 25% auf 1,6 Mrd. EUR gesteigert werden.

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