Auch wenn 5G derzeit das größte Thema im Telekomsektor ist, so bedeutet das nicht, dass andere Projekte nun herunterfallen. Das gilt insbesondere für den Glasfaser-Netzausbau, der als wichtigster Backbone gilt, um später die Möglichkeiten von 5G überhaupt ausnutzen zu können. Denn nur durch hohe Bandbreiten, wie sie Glasfaser bieten, ist es möglich, die zu erwartenden hohen Datenvolumen zu bewältigen.

Während die Versteigerung der 5G-Frequenzen in Deutschland erst für das kommende Frühjahr angesetzt ist,  machen sich die Konzerne bereits jetzt natürlich Gedanken, wie sie entsprechende Vorarbeiten leisten können.  Dabei scheint es eher in Richtung Kooperation statt Konkurrenz zu gehen. Jedenfalls liefern aktuell die Deutsche  Telekom und Telefonica Deutschland entsprechende News. Wie die beiden Unternehmen bekannt gaben, wird  Telefonica Deutschland insgesamt 5.000 Antennenstandorte an das Glasfasernetz der Deutschen Telekom anschließen. Damit verlängert sich ein bereits 2011 geschlossenes Kooperationsabkommen, das damals  2.000  Antennenstandorte umfasste.

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