Der deutsche Telekomgigant wird derzeit geradezu von einer Welle positiver Nachrichten getragen. Dabei gibt es zwei wesentliche Themen. Zum einen natürlich die angestrebte Fusion der Tochter T-Mobile US mit dem Softbank-Ableger Sprint. Wir hatten schon darüber berichtet, dass die beiden von gesetzlicher Seite her wichtigsten Organe, einerseits die Telekommunikationsbehörde FCC, andererseits  das US-Justizministerium, die Fusion befürwortet haben, wenn auch unter Auflagen. So muss T-Mobile US einige Assets verkaufen, hat aber in  Dish Network bereits einen Käufer gefunden. Vor wenigen Tagen hat die FCC nun auch offiziell ihre Zustimmung zum Zusammenschluss erklärt.  Die Telekom kann also diesbezüglich einen ersten Haken dran machen.

Und auch die Klagefront bei den einzelnen US-Bundesstaaten bröckelt zusehends. So ist der Bundesstaat Colorado aus dem Klageverfahren  gegen die Fusion ausgeschieden. Vor knapp zwei Wochen hatte sich schon Mississippi verabschiedet. Zwar sind derzeit weiterhin 16 Bundesstaaten gegen den Zusammenschluss, federführend Kalifornien und New York. Aber die jüngsten Abgänge zeigen, dass die  Fusionspartner mit entsprechenden regionalen Zugeständnissen weiterkommen könnten.

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